Förderprogramme im Bereich Digitalisierung

Investitionen in Digitalisierungsmaßnahmen können oftmals bezuschusst werden. Wenn Sie in diesem Bereich also Investitionen planen, informieren Sie sich vorab über Fördermöglichkeiten. Wichtig dabei ist: Sie müssen erst einen Antrag stellen, bevor Sie investieren können! Eine nachträgliche Antragstellung ist nicht möglich.

Kommen Sie gerne auf uns zu, wir helfen Ihnen hier gerne weiter.



Digitalbonus.Bayern

Der Freistaat Bayern unterstützt kleine Unternehmen mit dem Förderprogramm Digitalbonus.Bayern, sich für die Herausforderungen der digitalen Welt zu rüsten.

Fördervoraussetzungen:

  • Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.
  • Die zuwendungsfähigen Kosten müssen mindestens 4.000 Euro für Leistungen externer Anbieter betragen, um einen Antrag stellen zu können.
  • Die Betriebsstätte befindet sich im Freistaat Bayern, in der die geförderte Maßnahme auch zum Einsatz kommt.

Es gibt zwei Förderbereiche:

  • Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen, durch IKT-Hardware, IKT-Software sowie Migration und Portierung von IT-Systemen und IT-Anwendungen
  • Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit

Der Fördersatz beträgt:

Der Fördersatz beträgt bis zu 50 Prozent. Pro Förderbereich kann je ein Antrag während der gesamten Laufzeit des Digitalbonus gestellt werden.

Es gibt zwei Varianten:

  • Standard: Zuschuss bis zu 10.000 Euro
  • Plus: Zuschuss bis zu 50.000 Euro (in einem der beiden Förderbereiche)

Wichtiger Hinweis

Das Förderprogramm wird bis 31.12.2023 fortgesetzt mit neuer Richtlinie, die am 01.01.2021 in Kraft getreten ist. Dadurch ändert sich zum Beispiel, dass nur noch kleine Unternehmen antragsberechtigt sind.

Es wurde ein festes Kontingent an Anträgen pro Monat festgelegt. Ist dieses Kontingent ausgeschöpft, können Anträge erst wieder im Folgemonat gestellt werden.

Ansprechpartner

Kiefmann Jasmin Fotowerkstatt Gahr

Jasmin Kiefmann
Digitalisierungskoordinatorin / Beauftragte für Innovation und Technologie

Tel. 09431 885-321
Fax 09431 885285-321
jasmin.kiefmann--at--hwkno.de

Schmid Helmut Fotowerkstatt Gahr

Helmut Schmid
Beauftragter für Innovation und Technologie

Tel. 09431 885-320
Fax 09431 885-285320
helmut.schmid--at--hwkno.de

Zweck Christian Fotowerkstatt Gahr

Christian Zweck
Beauftragter für Innovation und Technologie

Tel. 09431 885-100
Fax 09431 885-285100
christian.zweck--at--hwkno.de



Internet

Nähere Informationen zum Digitalbonus.Bayern



Digital Jetzt - Investitionsförderung für KMU

Das Förderprogramm "Digital Jetzt" unterstützt mittelständische Unternehmen bei:

  • Investitionen in digitalen Technologien sowie
  • Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen

Das Förderprogramm enthält zwei Fördermodule. Unternehmen können in einem oder in beiden Modulen eine Förderung beantragen.

Modul 1: Investition in digitale Technologien

Dieses Modul unterstützt bei der Anschaffung von Soft- und Hardware, insbesondere wenn es um die interne und externe Vernetzung des Unternehmens geht.

Nicht förderfähig sind z. B.

  • Standardhardware und -software, die nicht in direktem Zusammenhang zum Digitalisierungsvorhaben stehen
  • Ersatz- oder Routineinvestitionen, z. B. zusätzlicher Computerarbeitsplatz für einen neuen Mitarbeiter oder Softwareupdates ohne grundlegende neue Funktionen
  • Erstmalige Grundausstattung mit Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Zusatzausgaben des antragstellenden Unternehmens wie z. B. Reise-, Personal- oder Verwaltungskosten
  • Beratungsleistungen, insbesondere zur Erstellung des Digitalisierungsplans

Modul 2: Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen

Dieses Modul unterstützt bei der Weiterbildung von Mitarbeitern im Umgang mit digitalen Technologien.

Dabei geht es z. B. um die Erarbeitung und Umsetzung einer digitalen Strategie im Unternehmen, um die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz, digitales Arbeiten im Allgemeinen sowie die dafür benötigten Basiskompetenzen.

Der Weiterbildungsanbieter muss durch eine Zertifizierung nach ISO 9001 oder eine Akkreditierung nach AZAV das Qualitätsniveau nachweisen.

Fördervoraussetzungen:

  • Antragsberechtigt sind mittelständische Unternehmen, die zwischen 3 und 499 Mitarbeiter beschäftigen.
  • Die Untergrenze für die beantragte Fördersumme beträgt 17.000 € für Modul 1 bzw. 3.000 € für Modul 2.
  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.
  • Das antragstellende Unternehmen muss beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen.

Maximale Förderquote: (bis 30. Juni 2021)

  • Bis 50 Mitarbeiter: bis zu 50%
  • Bis 250 Mitarbeiter: bis zu 45%
  • Bis 499 Mitarbeiter: bis zu 40%

Ab 1. Juli 2021 werden die Fördersätze jeweils um 10 Prozent reduziert.

Außerdem besteht die Möglichkeit, die Förderquote zu erhöhen:

  • Gleichzeitige Investitionen meherer Unternehmen innerhalb einer Wertschöpfungskette + 5 Prozentpunkte
  • Investitionen im Bereich IT-Sicherheit einschließlich Datenschutz + 5 Prozentpunkte
  • Unternehmen in strukturschwacher Region + 10 Prozentpunkte

Der maximale Zuschuss beträgt 50.000 € für Einzelunternehmen und 100.000 € pro Unternehmen bei Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken.

  Wichtiger Hinweis

Aufgrund der hohen Nachfrage wurden das Antrags- und Registrierungsverfahren angepasst: Registrierungen sind ab sofort dauerhaft möglich. Auf Basis eines Zufallsverfahrens wird das monatlich verfügbare Kontingent ab Januar 2021 verlost, d. h. nur die ausgelosten Registrierungen können einen Antrag vorbereiten und einreichen. Die Teilnahme am Losverfahren muss jeden Monat neu aktiv bestätigt werden.

Das Förderprogramm läuft bis Ende 2023.



ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit der KfW eignet sich für Investitionen und Betriebsmittel in den Bereichen Digitalisierung und Innovation.

Eckdaten:

  • Der Kreditbetrag liegt zwischen 25.000 und 25 Millionen Euro.
  • Der Förderzuschuss liegt aktuell bei 3 Prozent.
  • Der Zinssatz wird individuell für jedes Unternehmen berechnet.
  • Die Mindestlaufzeit des Darlehens beträgt grundsätzlich 2 Jahre, bei Inanspruchnahme des Förderzuschusses 5 Jahre.

Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (deren Mehrheit sich in Privatbesitz befindet) mit Sitz in Deutschland
  • Einzelunternehmen oder Freiberufler in Deutschland
  • junge Unternehmen in Gründung

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie größere mittelständische Unternehmen mit weniger als 500 Millionen Euro Gruppenumsatz.

Beispiele für Digitalisierungsvorhaben:

  • Vernetzung von ERP- und Produktionssystemen
  • Entwicklung und Implementierung eines IT- und/oder Datensicherungskonzepts
  • Aufbau des elektronischen Handels durch digitale Plattformen / Apps / digitale Vertriebskanäle
  • Additive Fertigungsverfahren (z. B. 3D-Druck) als neue Produktionsmethode in der Fertigung
  • Ausbau innerbetrieblicher Breitbandnetze für eine höhere Datenübertragungsrate im Unternehmen

Werden neue oder verbesserte Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen entwickelt, handelt es sich um ein innovatives Vorhaben.



go-digital

Das Programm go-digital unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Digitalisierung im Hinblick auf Beratung und Umsetzung. Hierbei werden die drei Felder IT-Sicherheit, digitale Markterschließung und digitalisierte Geschäftsprozesse in Ihrem Unternehmen durch Experten untersucht, konkrete Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt.

Fördervoraussetzungen:

  • Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit weniger als 100 Mitarbeitern und maximal 20 Millionen Euro Umsatz bzw. 20 Millionen Euro Jahresbilanzsumme sowie einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland.
  • Die Beratung muss durch eine autorisierte Beratungsstelle wettbewerbsneutral erfolgen.
  • Das Unternehmen muss nach der Deminimis-Verordnung förderfähig sein.

Der Fördersatz beträgt:

50 Prozent des pauschalierten Beraterhöchstsatzes von 1.100 Euro netto je Beratungstag für maximal 20 Beratungstage im Hauptmodul und zusätzlich maximal zehn Beratungstagen in den Nebenmodulen.



Diese Beraterstelle ist gefördert.

Förderlogo Bundesministerium für Wirtschaft und Engerie





Förderlogo StMWi - Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie



TTnet Logo kompakt

Hinweis:
Diese Stelle gehört zum Technologie-Transfer-Netzwerk des Handwerks und wird als „Beauftragte für Innovation und Technologie“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Weitere Informationen finden Sie auf der zentralen Webseite www.bistech.de. Weitere Informationen zur zentralen Leitstelle für Technologie-Transfer im Handwerk finden Sie hier.