Neben Lehrsälen und Werkstätten gibt es im neuen Zentrum für digitale Gebäudetechnik der Handwerkskammer auch ein Labor für die Kursteilnehmer.
Dömges Architekten
Neben Lehrsälen und Werkstätten gibt es im neuen Zentrum für digitale Gebäudetechnik der Handwerkskammer auch ein Labor für die Kursteilnehmer.

Zentrum für digitale Gebäudetechnik

Die Handwerkskammer ist Vorreiter in puncto Handwerksausbildung 4.0.

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Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz errichtet am Standort ihres Bildungszentrums in Schwandorf ein neues Kompetenzzentrum für digitale Gebäudetechnik. Den Hintergrund und das Ziel erklärt der Präsident der Handwerkskammer Dr. Georg Haber: "Die Digitalisierung hält für die ostbayerischen Handwerksbetriebe vielversprechende Zukunfts- und Geschäftschancen bereit. Vor allem für das Elektro- und SHK-Handwerk. Um unsere Mitgliedsbetriebe optimal für die digitale Zukunft zu rüsten und auf die Herausforderungen vorzubereiten, werden wir in dem neuen Zentrum passgenau und bedarfsgerecht fort- und weiterbilden", so Haber. Das neue Zentrum wird im Oktober 2021 offiziell eröffnet. Demnächst schon soll es aber Weiterbildungskurse zu neuesten digitalen Technologien, Anwendungen im Bereich intelligente Gebäudetechnik und IT-Sicherheit geben.



Projekt feiert wichtige Baufortschritte

Der Rohbau wurde fertiggestellt, das Dach abgedichtet, der Innenausbau gestartet und die Fassade errichtet. "Der Bau ist bislang – Corona zum Trotz – sehr zügig und absolut reibungslos verlaufen", berichtet Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer, erfreut. "Gerade deshalb hätten wir uns gerne mit einem großen Richtfest bei allen Baubeteiligten persönlich bedankt", ergänzt HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger. Dass so eine Veranstaltung aufgrund der aktuellen Pandemielage nicht möglich sei, sei klar, dennoch wolle die Kammer an den alten, handwerklichen Traditionen festhalten, weshalb sich die Spitzenvertreter der Kammer gestern mit den Bauhauptverantwortlichen in kleiner Runde vor Ort getroffen haben. Dabei sprach Zimmerermeister Christoph Geiß den traditionellen Richtspruch. Insbesondere war den Kammervertretern beim gestrigen Treffen wichtig zu betonen: "Unser größter Dank und Respekt gilt den am Bau beteiligten Firmen und ihren Mitarbeitenden. Den bisherigen Bauerfolg haben wir vor allem ihnen zu verdanken. Im Hinblick auf die erschwerten Bedingungen eine enorme Leistung", so Haber und Kilger unisono. Dömges Architekten aus Regensburg haben das Projekt geplant und betreuen es durchgängig im Rahmen des Building-Information-Modeling-Standard (BIM).



Qualität aus der Region bewährt sich

Derzeit sind am Neubau der Handwerkskammer in Schwandorf sieben Handwerksunternehmen beteiligt. 18 Bauaufträge konnten nach Ausschreibung an Handwerker aus der Region vergeben werden. "Seit Ausbruch der Krise appellieren wir an die öffentliche Hand, das regionale Handwerk nicht im Stich zu lassen und weiterhin zu investieren", sagt Georg Haber. "Umso erfreulicher also, dass wir den Großteil der Bauaufträge in Schwandorf an Handwerksbetriebe aus unserem Kammergebiet vergeben konnten", so der Präsident. An das etablierte Hygiene- und Sicherheitskonzept hätten sich alle bislang sehr gut gehalten, die Einsatzbereitschaft sei nach wie vor hoch. Ein Sicherheitskoordinator begleite alle Schritte und achte auf die Sicherheit der am Bau Beteiligten. "So gab es bisher keine Ausfälle, weshalb wir nach wie vor im Zeit- und Kostenplan liegen", bestätigt Jürgen Kilger.



Alles, was den Handwerker im digitalen Alltag beschäftigt

Über Investitionsvolumen, Förderung und Ausstattung des neuen Zentrums gibt Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger Auskunft: "Neben Werkstätten und Lehrsälen wird es in dem neuen Zentrum auch ein Labor geben, in dem sich die Kursteilnehmer an regenerativen Energieanlagen und Speichertechnologien zu E-Mobilität ausprobieren können. Außerdem werden dort zusätzliche Meisterkurse angeboten, wie die Fortbildung zum Installateur- und Heizungsbaumeister." Doch damit nicht genug: Da es bayernweit das erste öffentliche Bauprojekt ist, das komplett im sogenannten Building-Information-Modeling Standard, kurz BIM, geplant und umgesetzt wird, sollen die Kursteilnehmer direkten Zugang zu den erzeugten, realen Planungsdaten erhalten, um so am konkreten Beispiel arbeiten und lernen zu können. "Immerhin ist BIM ein Thema, das die Bau- und Ausbaubranche im Moment brennend beschäftigt."

BIM - Building Information Modeling
egor - stock.adobe.com



Digitalisierung im Handwerk neu gedacht

Das Bildungszentrum in Schwandorf versteht sich als Impuls- und Ideengeber und soll sich mittel- bis langfristig zum digitalen Wissenszentrum für die ostbayerische Handwerkerregion entwickeln. Durch die Vernetzung mit den zehn weiteren Bildungszentren der Handwerkskammer und mit vielen externen Kooperationspartnern soll auf diese Weise ein integriertes Kompetenzzentrum zum Thema Digitalisierung für ganz Ostbayern entstehen. "Wir möchten Vorreiter in puncto digitaler Handwerksausbildung sein, um das ostbayerische Handwerk stark und wettbewerbsfähig zu halten", so Haber zur Strategie der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz abschließend.



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Verfolgenden Sie hier den Baufortschritt unseres Zentrums für digitale Gebäudetechnik:

















Informationen

Weitere Informationen zur Digitalisierung finden Sie hier.



Präsident Dr. Georg Haber und Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger bedankten sich für die Förderung durch das Land Bayern.
HWK
Präsident Dr. Georg Haber (li.) und Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (re.) bedankten sich im Namen der Handwerkskammer beim Ministerialdirigenten Dr. Gert Bruckner für die Förderung durch das Land Bayern.



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Flyer - Zentrum für digitale Gebäudetechnik



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Kurzfilm zur Übergabe des Förderbescheids:

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Baufortschritt im Oktober 2020:

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Baufortschritt im März 2021:

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Stv. Hauptgeschäftsführerer Hans Schmidt Foto Graggo

Hans Schmidt

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