Wie sich die durch den Ukraine-Krieg verschlechterte Beziehung zu Russland auf die Gasversorgungslage auswirktAngespannte Situation in der Gasversorgung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 23. Juni 2022 die zweite Stufe des Notfallplan Gas ausgerufen. Grund dafür ist die reduzierte Gasliefermenge sowie ein denkbarer Lieferstopp durch Russland. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, dient der Notfallplan, der seit 2012 (aktuelle Fassung 2019) einen Rechtsrahmen zur Sicherung der Gasversorgung stellt. In diesem sind auch die Unterschiede der drei Stufen erklärt. Um eine schnelle und kompakte Übersicht über die wichtigsten Inhalte zu erhalten, bieten sich die FAQs des BMWK zum Notfallplan an.

Über die Lage der Gasversorgung können Sie sich auf der Website der Bundesnetzagentur informieren, die dort tagesaktuelle Speicherstände und Entwicklungen teilt. Die dort zusammengefassten Informationen sind eine wesentliche Komponente in der Bestimmung der Stufen aus dem Notfallplan.

Die Bundesregierung ruft in Anbetracht der Situation zum gesamtgesellschaftlichen sparen von Gas auf und hat dazu die Kampagne „80 Millionen gemeinsam für Energiewechsel“ ins Leben gerufen, in der über Hintergründe und Sparmaßnahmen sowohl für private Haushalte als auch für Unternehmen informiert wird.

Handwerksbetriebe können einen wesentlichen Beitrag in den Bemühungen zur Einsparung liefern, der sich nicht nur positiv auf die Gasversorgungslage, sondern auch auf die Energieausgaben auswirkt. Kurzfristige umsetzbare Maßnahmen sind beispielweise:

  • Absenkung der Raumtemperatur
  • Bedarfsgerechtes heizen und lüften
  • Optimierung der Einstellung von Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen

Aber auch mittelfristige Optionen wie die Umstellung auf eine regenerative Heiztechnologie sollten geprüft und gegebenenfalls umgesetzt werden.

Zu Fragen rund um das Thema Gas und Gaseinsparung steht Ihnen unser Berater für Umwelt und Energie gerne zur Verfügung.



Die Beraterstelle "Beauftragte für Innovation und Technologie" ist gefördert.

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Hinweis: Diese Stelle gehört zum Technologie-Transfer-Netzwerk des Handwerks und wird als „Beauftragte für Innovation und Technologie“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Weitere Informationen finden Sie auf der zentralen Webseite www.bisnet-handwerk.de. Weitere Informationen zur zentralen Leitstelle für Technologie-Transfer im Handwerk finden Sie hier.