Förderprogramm "Fit for Work"

Erweiterte Ausbildungsförderung

Um die berufliche Bildung zu stärken und den Fachkräftebedarf zu sichern, fördert die Bayerische Staatsregierung ausbildende Betriebe mit dem Programm "Fit for Work". Dieses Förderprogramm wendet sich grundsätzlich an Ausbildungsbetriebe, die auch leistungsschwächeren Jugendlichen eine Ausbildung ermöglichen wollen. Das Bayerische Arbeitsministerium erweitert nun die Förderung von Ausbildungsverhältnissen über diese Gruppe hinaus. Die Erweiterung gilt für Lehrverträge, die ab dem 1. August 2021 mit Bewerbern abgeschlossen werden, die die allgemeinbildende Schule oder eine Wirtschaftsschule mit höchstens dem qualifizierenden Mittelschulabschluss beendet haben. Gefördert werden im Falle der Antragsbewilligung Ausbildungsverhältnisse, die zwischen dem 1. August und 31. Dezember 2021 geschlossen werden (Achtung: dies gilt nicht für Bewerber mit Mittlerer Reife oder höherem Abschluss). Die Ausbildungsbetriebe können hier einen Zuschuss von 250 Euro im Monat bis Ende des Jahres 2022 erhalten.

Förderfähig sind darüber hinaus Ausbildungsverhältnisse mit:

  • Jugendlichen ohne Schulabschluss oder aus Praxisklassen,
  • Altbewerber mit höchstens erfolgreichen qualifiziertem Abschluss der Mittelschule,
  • Jugendliche mit Anspruch auf ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) oder die Assistierte Ausbildung (AsA, AsA flex)
  • Auszubildende in Teilzeit

Förderfähig sind deutsche Jugendliche sowie Jugendliche, die die Staatsbürgerschaft eines EU-Mitgliedsstaates besitzen und Jugendliche aus Drittstaaten mit einem gesicherten Aufenthaltsstatus. Zu letzteren zählen auch Geflüchtete mit einer Aufenthaltserlaubnis.



Antrag, Fristen, Informationen

Anträge müssen elektronisch gestellt und postalisch nachgesendet werden, dabei sind Fristen zu beachten. Weitere Informationen zu „Fit for Work - Chance Ausbildung“ gibt es hier.

Für eine persönliche Beratung steht das Zentrum Bayern, Familie und Soziales unter der Telefonnummer 0921 605-3388 (vormittags) zur Verfügung.