Wahl des Europäischen Parlaments am 26. Mai 2019.
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Europawahl 2019

Die Erwartungen des Handwerks zur Wahl des Europäischen Parlaments im Mai 2019.

Das deutsche Handwerk gewinnt durch den Europäischen Binnenmarkt: Keine Grenzen, keine Zölle, eine gemeinsame Währung, Waren- und Dienstleistungsfreiheit, Personenfreizügigkeit, gemeinsame Einrichtungen der Infrastruktur, gegenseitige Anerkennung von Standards, etc. Viele Erleichterungen sind für Bürger und Betriebe in einem vereinten Europa heute selbstverständlich. Dennoch breitet sich zunehmend Gleichgültigkeit, sogar Skepsis dem europäischen Projekt gegenüber aus. Die Europäische Union ist nicht nur ein abstraktes Bürokratiekonstrukt, sondern vor allem eine Friedensgemeinschaft. Der Binnenmarkt bringt wirtschaftlich große Vorteile. Für die meisten Handwerksbetriebe wären Geschäfte im europäischen Ausland ohne die EU kaum möglich. Je mehr Handwerker wählen gehen, desto größer sind die Möglichkeiten, die EU-Politik der kommenden Jahre im Sinne des Handwerks mit zu gestalten.

Die kommende Legislaturperiode des Europäischen Parlaments ist daher entscheidend: Es gilt dabei vor allem auch, die Bürger Europas mitzunehmen. Sie müssen wieder an Europa und die gemeinsamen Ziele glauben können. Es kommt darauf an, dass Europa Lösungen für die großen Herausforderungen bietet, nicht zusätzliche Probleme schafft.

Ein sicheres, lebenswertes und verantwortungsvolles Europa - dies muss sich in den Prioritäten der EU widerspiegeln und auf allen Ebenen gelebt werden. In diesem Sinne formuliert das Handwerk in Deutschland seine vorläufigen Erwartungen an das 9. Europäische Parlament, das am 26. Mai 2019 in Deutschland gewählt wird.

Die Forderungen des Handwerks gliedern sich in sieben Themenbereiche:
  1. Die Zukunft der Europäischen Union
  2. Bessere Rechtsetzung - Ein neuer Ansatz für die EU-Gesetzgebung
  3. Die Wettbewerbsfähigkeit von KMU in Europa
  4. Ein europäischer Binnenmarkt für Unternehmen
  5. Fachkräftesicherung und berufliche Bildung
  6. Praxisgerechte Klima und Umweltpolitik
  7. Regionale Wirtschaft

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Fax 0941 7965-103
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26. Mai 2019

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