Bei der Abschlussveranstaltung in der Handwerkskammer Regensburg überreichte Robert Hummel von der Firma Schlagmann virtuell die Prämien an die drei Kursbesten.
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Bei der Abschlussveranstaltung in der Handwerkskammer Regensburg überreichte Robert Hummel von der Firma Schlagmann virtuell die Prämien an die drei Kursbesten (v. li. n. re.): Thomas Rupprecht, Thomas Meier und Mario Pöschl. Kursleiter Johann Baumgärtner (1. v. re.) freute sich über den Erfolg der Absolventen.

Beste Maurermeister ausgezeichnet

Die Verleihung des Meisterpreises fand virtuell statt.

28. April 2021

Können zurecht stolz auf ihre Leistungen sein: 25 Teilnehmer haben kürzlich ihre Weiterbildung zum Meister im Maurer- und Betonbauerhandwerk in der Handwerkskammer in Regensburg erfolgreich abgeschlossen. Und auch in diesem Jahr ließ es sich die Schlagmann-Edmüller Stiftung nicht nehmen und verlieh den drei besten Absolventen einen Förderpreis im Wert von jeweils bis zu 1.000 Euro. Erklärtes Ziel der Stiftung: Nachwuchshandwerker motivieren und das Maurerhandwerk verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Pandemiebedingt fand die Verleihung heuer in einem neuen Format statt: Virtuell zugeschaltet, übergab Robert Hummel, Bauberater und Produktmanager bei der Firma Schlagmann, gestern den begehrten Förderpreis. Kursleiter Johann Baumgärtner zeigte sich bei der Verleihung sichtlich stolz auf seine Prüflinge. Kurz zuvor absolvierten die Kursteilnehmer ihre Fachgespräche, die ein wichtiger Teil der Meisterprüfung sind.

Abwechslungsreicher Beruf mit vielfältigen Chancen

Auf die Frage weshalb er sich für den Meisterkurs entschieden hat, antwortet der Kursbeste Mario Pöschl aus Wollaberg, Landkreis Freyung-Grafenau: "Ich möchte mehr Verantwortung in meinem Job übernehmen, ich habe den Wunsch mich selbstständig zu machen und mit dem Meistertitel in der Tasche werde ich sicherlich mehr verdienen." Auch für Thomas Rupprecht, Zweitbester des Kurses, sind dies wichtige Argumente. Für den 24-Jährigen aus Steinberg am See, Landkreis Schwandorf, und den Drittbesten, Thomas Meier aus Waldmünchen im Landkreis Cham, ist das Schönste an ihrem Beruf die Abwechslung: "Als Maurer- und Betonbauer musst du dich fortwährend wechselnden Ansprüchen stellen, das bietet kaum eine andere Arbeit", so Thomas Meier. In insgesamt 1.425 Unterrichtsstunden perfektionierten die Teilnehmer im Vollzeitkurs ihre praktischen Fertigkeiten und ihr theoretisches Wissen. Die Meisterprüfungsaufgaben beschreiben alle drei als anspruchsvoll. Bei der theoretischen Prüfung wurde die detaillierte Planung einer Doppelhaushälfte gefordert. Dazu gehörte auch die Kalkulation von Baupreisen sowie die Leistungsbeschreibung für die Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen. Den praktischen Teil der Meisterprüfung legten die Teilnehmer bereits letztes Jahr im Oktober ab.



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