Strukturdatenheft in NeuauflageWirtschaftliche Kennzahlen in Niederbayern
Arbeitsmarkt, Unternehmensbestand oder Konjunkturentwicklung – in nahezu allen wichtigen Indikatoren zum Wirtschaftsraum Niederbayern macht sich die schwierige wirtschaftliche Situation bemerkbar. Die Zahlen dazu finden sich im Datenhandbuch zur regionalen Wirtschaft: den „Strukturdaten 2025/26“. Die Handwerkskammer, die IHK Niederbayern, die Regierung von Niederbayern und das Niederbayern-Forum haben die Strukturdaten jetzt in einer Neuauflage veröffentlicht.
Wachstum verzeichnet
Die Positiv-Nachricht aus dem Datenhandbuch: Nach einem deutlichen Einbruch 2024 kann Niederbayern auf ein Jahr der vorsichtigen wirtschaftlichen Erholung zurückblicken. An alte Stärke kann die regionale Wirtschaft derzeit aber nicht anknüpfen. Licht und Schatten auch beim Arbeitsmarkt: Die niederbayerische Arbeitslosenquote liegt unter dem Bayern- wie Bundesschnitt, die Konjunkturschwäche hat aber zu einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt.
Ein entscheidender Faktor für den Arbeitsmarkt wie für die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt ist die Bevölkerungsentwicklung. Diese lässt sich auf den Nenner bringen: Niederbayerns Bevölkerung wächst, vor allem durch Zuzug und Zuwanderung – aber sie wird auch älter. Zudem verläuft die Entwicklung regional unterschiedlich: Während etwa für den Raum Landshut in den nächsten 20 Jahren zweistellige Wachstumsraten zu erwarten sind, ist die Einwohnerzahl in Landkreisen wie Freyung-Grafenau oder Regen stabil bis leicht rückläufig. Unter Berücksichtigung aller Faktoren lassen die Strukturdaten daher den Schluss zu: Nur wenn die Bedingungen am Standort verbessert werden – von Inlandsnachfrage über Infrastruktur bis politischer Planungssicherheit – kann sich aus einer vorsichtigen Erholung ein nachhaltiger Aufschwung entwickeln.
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Strukturdatenheft Niederbayern 2025
Strukturdatenheft Niederbayern 1. Halbjahr 2025