Die Verbandstage der bayerischen Bäcker 2026 in Neumarkt in der Oberpfalz unterstrichen einmal mehr die Bedeutung des persönlichen Austauschs, der gemeinsamen Interessenvertretung und der Pflege traditioneller Werte im Bäckerhandwerk.
Aus dem InnungslebenVerbandstage der bayerischen Bäcker in Neumarkt
Die Neumarkter Bäcker-Innung lud gemeinsam mit dem Landesinnungsverband des bayerischen Bäckerhandwerks Kolleginnen und Kollegen aus ganz Bayern zu den diesjährigen Verbandstagen nach Neumarkt ein. Die Obermeisterin der Neumarkter Bäcker, Stefanie Lehmeier, hatte diese Veranstaltung zusammen mit ihrer Stellvertreterin Gertrud Straubmeier sowie der Kreishandwerkerschaft Neumarkt organisiert.
Zu den Verbandstagen waren auch der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, der Bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, der Oberbürgermeister der Stadt Neumarkt, Markus Ochsenkühn, Neumarkts Landrat Willibald Gailler und Landesinnungsmeister Günter Wagner.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Handwerk stand das Thema „Interessenvertretung und Lobbyarbeit“ im Fokus. Es wurde besprochen, wie das Bäckerhandwerk seine Interessen in einem zunehmend komplexen politischen Umfeld wirksam vertreten kann. Diskutiert wurden unter anderem auch die Folgen der steigenden Energie- und Rohstoffkosten, bürokratische Belastungen sowie der Fachkräftemangel – Themen, die viele Betriebe unmittelbar betreffen. Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Jürgen Kilger stellte heraus, dass Organisationen eine zentrale Funktion übernehmen, indem sie Anliegen strukturieren, aufbereiten und gezielt in politische Prozesse einbringen.