Zusammen mit ihren jeweiligen Ausbildern wurden die Bundessieger bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk in Regensburg geehrt.
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Zusammen mit ihren jeweiligen Ausbildern wurden die Bundessiegerinnen und Bundessieger bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk in der Regensburger Hauptverwaltung der Handwerkskammer in feierlichem Rahmen geehrt. Es gratulierten HWK-Präsident Dr. Georg Haber (2. Reihe, 1.v.l.), HWK-Vizepräsident Hans Kastl (2. Reihe, 2.v.l.), HWK-Vizepräsidentin Kathrin Zellner (2. Reihe, 3.v.l.), HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (2. Reihe, 1.v.r.), HWK-Vizepräsident Christian Läpple (2. Reihe, 2.v.r.) und HWK-Vizepräsident Gerhard Ulm (2. Reihe, 3.v.r.)

Deutsche Meisterschaft im HandwerkSpitzenhandwerker mit besten Zukunftsaussichten

30. Januar 2026

Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz ist stolz auf die insgesamt 13 Gesellinnen und Gesellen aus ganz Ostbayern, die beim Bundesentscheid der Deutschen Meisterschaft im Handwerk, Europas größtem Berufswettbewerb, Spitzenplätze erreichten. „Der aktuelle Slogan der bundesweiten Imagekampagne des deutschen Handwerks lautet: ,Wir können alles, was kommt.' Auf unsere Preisträgerinnen und Preisträger trifft das voll und ganz zu. Sie sind bereits in jungen Jahren gestandene Handwerkerpersönlichkeiten, die es aufgrund ihrer exzellenten Leistungen geschafft haben, zu Deutschlands besten Gesellen in ihrem Berufsstand zu gehören“, lobte HWK-Präsident Dr. Georg Haber die Preisträger im Rahmen einer Feierstunde in der Regensburger Kammerhauptverwaltung, bei der auch die jeweiligen Ausbildungsbetriebe der Bundessieger geehrt wurden.

Wandel als Chance begriffen

In seiner Festrede ging Dr. Georg Haber auf die großen Veränderungen in der Berufswelt ein. Veränderungen, sagte er, seien per se nichts Schlechtes. „Vor allem für uns Handwerker nicht. Wir sind es gewöhnt, uns ständig auf Neues einzustellen. Kein Werkstück, keine Baustelle, kein Kundenwunsch gleicht dem anderen. Wir liefern nichts von der Stange, wir strengen Kopf und Hand an, wir können gar nicht von KI ersetzt werden“, zeigte er sich überzeugt.

Den Preisträgern stelle der HWK-Präsident in diesem Zusammenhang ein gutes Zeugnis aus. Sie würden den Wandel in der Arbeitswelt vor allem als Chance begreifen: „Rasanter Wandel gehört für Sie als Digital Natives zum Alltag. Das ist einerseits spannend, andererseits aber auch manchmal mit Unsicherheit verbunden. Und deshalb finde ich die pauschale Kritik an der Generation Z auch nicht gerecht. Sie alle sind sehr wohl leistungsorientiert. Das sieht man an Ihrem beruflichen Werdegang. Sie wollen und werden Karriere im Handwerk machen, davon bin ich fest überzeugt.“

Erfolg dank hoher Ausbildungsqualität

Auch Jürgen Kilger, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, stellte die Leistungsbereitschaft der preisgekrönten Nachwuchshandwerker aus Ostbayern und deren Ausbilder in den Mittelpunkt. Qualität sei dem Handwerk nicht nur bei seinen Produkten und Dienstleistungen, sondern als beschäftigungsintensiver Wirtschaftsbereich insbesondere auch bei der Ausbildung seines Fachkräftenachwuchses wichtig. „Aus diesem Grund betreibt die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz elf Bildungszentren, die mit enormem Aufwand auf dem neuesten Stand gehalten werden. In diesen Hochschulen des Handwerks unterstützen wir die Betriebe dabei, ihren Auszubildenden umfangreiches Wissen und Können mit auf den Weg zu geben“, so Kilger. Das hervorragende Abschneiden der Preisträger zeige, dass das Handwerk eine hohe Ausbildungsqualität gewährleisten könne.

Über den Berufswettbewerb

Die „Deutsche Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills“ (DMH) ist in Deutschland und Europa einzigartig: In über 130 Gewerken messen sich in bis zu vier aufeinander aufbauenden Ebenen die besten Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Ausbildung. Das heißt: Mehr als 3.000 Jugendliche starten deutschlandweit in den Wettbewerb um den Bundestitel in ihrem Gewerk.

Die DMH steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im Handwerk und des Wettbewerbs "Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten" sind der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk. Dabei werden sie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt.

Präsident Dr. Georg Haber und Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger mit den Bundessiegern.
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HWK-Präsident Dr. Georg Haber (li.) und HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (re.) gratulierten den Bundessiegern (v.l.) Maximilian Tischner, Ludwig Dörsch, Mia Autumn Sturm, Jonas Höhn, Maximilian Pinzl (vorne) und Elena Artmann zu ihren hervorragenden Platzierungen bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk.

 Ansprechpartner

Christian Kaiser

Stv. Bereichsleiter

Tel. 0851 5301-134

Fax 0851 5301-281134

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Deutsche Meisterschaft im Handwerk

Fahrzeuglackiererin Elena Artmann und Informationselektroniker Maximilian Tischner gehören zu Deutschlands besten Gesellinnen und Gesellen.
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Stolz auf ihre Spitzenplatzierungen: Fahrzeuglackiererin Elena Artmann und Informationselektroniker Maximilian Tischner gehören zu Deutschlands besten Gesellinnen und Gesellen.

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