Der ÜLU-Kurs mit den Vertretern von Bau-Innung, Berufsschule und Handwerkskammer.
Austausch der HWK mit Innung und BerufsschuleGute Ausbildung sichert Bauhandwerk
Ihnen liegt die bestmögliche Ausbildung des Bauhandwerks am Herzen. Deswegen haben sich kürzlich Vertreter der Bau-Innung, der Berufsschule, Außenstelle Furth im Wald, sowie der Handwerkskammer im HWK-Berufsbildungszentrum in der Kreisstadt Cham zum regelmäßigen Informationsaustausch bezüglich der Ausbildung getroffen.
Bildungszentrumsleiter Roland Schießl empfing seitens der Bau-Innung die Geschäftsführerin Petra Weinberger, den Obermeister Franz Wilhelm sowie dessen Stellvertreter Werner Decker. Als Vertreter der Berufsschule nahmen Studiendirektor Hubert Sperl und Fachoberlehrer Franz Reimer an der Besprechung teil. Zu Beginn stand gleich eine Besichtigung der durchgeführten Lehrgänge in den Bauhallen des Berufsbildungszentrums auf dem Programm. Bei zwei sogenannten überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen (ÜLU) überzeugten sich die Vertreter von Bau-Innung und Berufsschule von den Kursinhalten und den erlernten Fertigkeiten der Auszubildenden.
17 Wochen Grundbildung
Die Ausbildungsmeister Andreas Umlauf und Josef Hofmann erläuterten die beiden laufenden ÜLU-Kurse. So waren die Azubis im ersten Lehrjahr beim Grundbildungskurs Holzbau/Schalungsbau mit Grundübungen zur Holzbearbeitung, wie dem Herstellen von einfachen Schalungskörpern mit Nagelverbindungen und der Einweisung in die Handhabung der Kreissäge, beschäftigt. Im dritten Lehrjahr stand der Fachkurs Mauerwerksbau, Sichtmauerwerk, Herstellen von Verblendschalen mit Zierverbänden, Lösen sowie Mauern von Zierverbänden für Sichtmauerwerk mit verschiedenen Verfügungen auf dem Programm.
Die Azubis im Maurerhandwerk absolvieren während ihrer dreijährigen Lehrzeit bei der überbetrieblichen Ausbildung insgesamt 17 Wochen Grundbildung und 15 Wochen der sogenannten Fachstufenausbildung. Die überbetrieblichen Lehrgänge bei der Handwerkskammer sind verpflichtender Bestandteil der Berufsausbildung und werden neben der betrieblichen und schulischen Ausbildung durchgeführt. Beim anschließenden Abstimmungsgespräch diskutierten die Teilnehmer über verschiedene aktuelle Themen zur Berufsausbildung im Bauhandwerk. Aufgrund der sehr aktiven und leistungsfähigen Betriebe sei bei den Auszubildenden glücklicherweise weiterhin eine positive Entwicklung zu sehen.
Die Qualität bei der Ausbildung und die Motivation der jungen Menschen, Bauwerke und damit bleibende Werte zu schaffen, bildeten die wesentliche Grundlage zur Zukunftssicherung im Bauhandwerk – und dafür ziehen Bau-Innung, Berufsschule und Handwerkskammer an einem Strang. Azubis sind hochmotiviert Besonders beeindruckt zeigten sie sich von der hohen Motivation der jungen Menschen und der Qualität ihrer praktischen Arbeiten. „Es ist großartig zu sehen, mit welchem Engagement sie ihr Handwerk erlernen“, betonte Obermeister Wilhelm. „Gemeinsam stärken wir die Zukunft unseres
Bauhandwerks“, so sein Credo.
Ansprechpartner
Leiter Bildungszentrum
Tel. 09971 840-117
Fax 09971 840-149