Coronavirus: Informationen und Maßnahmen für Betriebe

Auf der folgenden Seite finden Sie wichtige Informationen und Maßnahmen für Handwerksbetriebe.

Um tiefergehende Informationen auch in Zeiten der Corona-Krise vermitteln zu können, bieten wir zu verschiedenen Themen (auch im Zusammenhang mit Corona) zahlreiche kostenfreie Webinare an, die finden Sie stets aktuell unter www.hwkno.de/webinare



WARNUNG: Das Bayerische Landeskriminalamt warnt im Rahmen der Beantragung der Soforthilfe vor gefälschten Seiten, Formularen oder auch betrügerischen Anrufen. Bitte nutzen Sie nur den offiziellen Antrag. Diesen erreichen Sie mit folgendem Link: www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/ Als Download finden Sie den entsprechenden Warnhinweis des Bayerischen Landeskriminalamts.



Die nachstehenden Informationen haben wir nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und halten diese stets für Sie aktuell.

Für darüber hinaus gehende Fragen stehen Ihnen unsere Berater von Mo. bis Do. 07:30 bis 17:00 Uhr, Fr. 07:30 bis 13:00 Uhr gerne zur Verfügung.

Für Notfälle und dringende Angelegenheiten außerhalb unserer Öffnungszeiten senden Sie bitte eine Mail an corona.betriebsberatung@hwkno.de.

Bitte beachten Sie, die regelmäßigen Aktualisierungshinweise (in rot)! Aktueller Stand: 30.05.2020

20:00 Uhr: 5. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung eingefügt



 

Informationen zur Kontaktbeschränkung

Die bayerische Staatsregierung hat seit dem 06.05.2020 eine Kontaktbeschränkung erlassen. Dies bedeutet, dass das Verlassen des Haushaltes deutlich erleichtert wird, zudem dürfen Verwandte in gerader Linie (Eltern, Großeltern, etc.) und Geschwister wieder besucht werden. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

Laut Bayern‐Plan Corona‐Krise und Wirtschaft des Bayerischen Wirtschaftsministeriums dürfen seit 06.05.2020 Kunden wieder alle handwerklichen Dienstleister aufsuchen. Das bedeutet auch, dass beispielsweise Kosmetikbetriebe, Nagelstudios, (Änderungs-) Schneidereien und Fotostudios geöffnet und aufgesucht werden dürfen. Auch im mobilen Dienst beim Kunden ist die Tätigkeit möglich. Wenn Sie Ihre mobilen Dienstleistungen in Seniorenheimen anbieten, wenden Sie sich bitte an die jeweilige Leitung der Seniorenheime. Diese können aufgrund des Hausrechts strengere Regeln bestimmen, da es sich hier um Risikogruppen handelt.

Es gelten für alle handwerklichen Dienstleister die allgemeinen Hygieneanforderungen (1,5 m Abstand zwischen den Kunden, Mund-Nasen-Bedeckung für Kunden und Personal, Hygiene- und ggfs. Parkplatzkonzept). Die Hygieneanforderungen wurden insoweit der handwerklichen Tätigkeit angepasst, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung dann nicht getragen werden muss, wenn die Art der Leistung sie nicht zulässt. Damit können bspw. Kosmetikbetriebe Gesichtsbehandlungen durchführen. Hinsichtlich geeigneter Schutzmaßnahmen aller beteiligten Personen ist es jedoch ratsam mit den jeweiligen Berufsgenossenschaften Kontakt aufzunehmen. Im Kapitel Arbeitsschutz haben wir Ihnen für verschiedene Bereiche Regelungen und Empfehlungen zum Download eingestellt.
Um den besonderen Anforderungen an die Hygiene bei den Friseuren, Kosmetikern und Fußpflegern gerecht zu werden, berät die BGW Friseurbetriebe und hat ergänzende Hygienestandards erstellt, die unter www.bgw-online.de/corona zum Download zur Verfügung stehen. Ebenso müssen Kundenkontaktdaten sowie Beginn und Ende der Dienstleistungen dokumentiert werden, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann. Die Kunden sind darüber sowie über den Zweck und die rechtlichen Grundlagen für die Datenerhebung schriftlich zu informieren. Zudem ist es ratsam, sich fehlende Corona-Symptome durch die Unterschrift des Kunden bestätigen zu lassen. Ein Muster dazu finden Sie im Downloadbereich (Informationsblatt für Kunden). Eine Einwilligung des Kunden ist zu dieser Datenerhebung nicht erforderlich (siehe hierzu auch das unter den Downloads befindliche Merkblatt des ZDH Friseure Datenschutz - Kundendaten). Zur Zeitdauer der Aufbewahrung der Kundendaten im Zusammenhang mit Corona gibt es keine gesetzlichen Vorgaben. Nach der DSGVO müssen Sie aber intern regeln, wann Sie Kundendaten löschen bzw. wie hier in Papierform vernichten. Aufgrund der Rückverfolgung der Infektionen erscheint ein Monat ein angemessener Zeitraum.

Für Ladengeschäfte und den Einzelhandel gelten folgende Auflagen:

Einlasskontrollen, 1, 5 Meter Abstand, ein Kunde pro 20 qm, verpflichtende Schutz-, Hygiene- und Parkplatzkonzepte sowie Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in allen Geschäften (Mund-Nasen-Schutz, Alltagsmasken oder Schals, nicht zwingend medizinische Masken), wobei deren Besorgung eigenverantwortlich durch den Ladeninhaber bzw. Kunden erfolgen muss.

Näheres dazu und Umsetzungshilfen haben wir im Kapitel Arbeitsschutz auf dieser Seite hinterlegt. Diese Regelung wird bei Bedarf auch regionalisiert, das bedeutet, dass bei einer negativen Entwicklung die Flächenregelung auf 30 qm pro Person ausgeweitet werden kann.

Ab dem 18.05.2020 darf die Außengastronomie bis 20:00 Uhr unter Einhaltung strenger Hygienekonzepte (bspw. Zonen für Familien, Desinfektion von Besteck und Tellern, Maskenpflicht für Kellner und Küche) öffnen. Diese Öffnungszeiten werden ab dem 02.06.2020 auf 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr erweitert.

Ab dem 25.05.2020 dürfen Speiselokale bis maximal 22:00 Uhr öffnen, diese sind ebenfalls an die vorgenannten Hygienekonzepte gebunden.

Ab dem 30.05.2020 wird die Öffnung von Hotels und Tourismuseinrichtungen (ohne Wellnessbereiche) mit den entsprechenden Hygienekonzepten erlaubt.

Weitere Ausführungen zu den Öffnungsregelungen erhalten Sie auch in den aktuellen FAQs, die Sie nebenan zum Download finden. Im Kapitel Arbeitsschutz finden Sie außerdem ein Rahmenkonzept Hygiene für die Gastronomie der bayerischen Staatsregierung. 



Vertragsrecht

Die Pandemie führt in manchen Fällen zu Materialengpässen. Auch Beschäftigte und Subunternehmer stehen Handwerksbetrieben aufgrund Krankheit, Quarantäne oder auch Einreisebeschränkungen nicht im gewohnten Umfang zur Verfügung. Vertragliche Verpflichtungen können oftmals nicht, wie geschuldet, erbracht werden.

Informieren Sie unverzügliche Ihre Kunden. Finden und vereinbaren Sie flexible, individuelle und für beide Seiten faire Lösungen mit Ihren Kunden.

Auch die öffentlichen Auftraggeber haben Hinweise zur Handhabung bei Bauverträgen erstellt. Unter den Downloads finden Sie dazu dazu ein Merkblatt und weitere Informationen zu Bauvertraglichen Fragen.

Ein Appell an beide Vertragspartner: Gehen Sie fair miteinander um. Keiner ist verantwortlich für diese momentane Situation. Auch für die Zukunft wird keiner die Auswirkungen genau einschätzen können.



 Ansprechpartner      

Claudia Kreuzer-Marks
Abteilungsleiterin

Tel. 0941 7965-130
Fax 0941 7965 198
claudia.kreuzer-marks--at--hwkno.de

Markus Scholler
Rechtsassessor

Tel. 0851 5301-112
Fax 0851 5301-103
markus.scholler--at--hwkno.de

 Downloads



Verkehr – aktuelle Sonderregelungen im Zuge der Corona-Krise

Bund und Länder haben aufgrund der Corona-Krise einige befristete Modifikationen von verkehrsrechtlichen Regelungen zur Aufrechterhaltung der Mobilität und Versorgungsicherheit erlassen. Rechts im Downloadbereich finden Sie dazu eine Zusammenfassung

 Für Bayern wurde das Sonn- und Feiertagsfahrverbot bis zum 01.06.2020 verlängert. Was in anderen Bundesländern gilt sowie weitere Ausnahmeregelungen im Straßengüterverkehr können Sie der Seite des Bundesamts für Güterkraftverkehr entnehmen.





Arbeitsrecht

Der G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss im Gesundheitswesen) hat mit Beschluss vom 14. Mai 2020 die Ausnahmeregelung für die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit per telefonischer Anamnese wohl letztmalig bis einschließlich 31. Mai 2020 verlängert. Nach aktueller Einschätzung der Gefährdungslage wird ab dem 1. Juni 2020 eine Rückkehr zur regulären Beurteilung von Arbeitsunfähigkeit erfolgen. Die befristete Sonderregelung erlaubt im Falle einer Erkrankung der oberen Atemwege mit nicht schwerer Symptomatik die Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit aufgrund telefonischer Anamnese für einen Zeitraum von bis zu sieben Kalendertagen. Bei fortdauernder Erkrankung kann eine einmalige Verlängerung für einen weiteren Zeitraum von bis zu sieben Kalendertagen möglich sein. Der Feststellung von Arbeitsunfähigkeit muss somit eine eingehende telefonische Befragung zugrunde liegen. In den tragenden Gründe zum vorangegangenen Beschluss wurde zudem klargestellt, dass vom Begriff "telefonisch" auch eine videotelefonische Anamnese umfasst ist.

Das Bundeskabinett hat eine Verlängerung des Entschädigungsanspruchs für Eltern nach § 56 Infektionsschutzgesetz (Elternhilfe Corona) beschlossen. Somit können Eltern, die ihr Kind mangels anderweitiger zumutbarer Betreuungsmöglichkeit selbst betreuen müssen, nun statt der bisher 6 Wochen bis zu 10 Wochen Verdienstausfallentschädigung beanspruchen. Für Alleinerziehende soll dieser Anspruch bis zu 20 Wochen bestehen. Näheres zum Thema Elternhilfe (Corona) finden Sie auch in unserem im Downloadbereich befindlichen Infoblatt Corona-Arbeitsrechtliche Auswirkungen (dort unter A. Ziffer 8 und 9).

Zu arbeitsrechtlichen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ergeben können, haben wir das im Downloadbereich befindliche Infoblatt „Corona-Arbeitsrechtliche Auswirkungen“ erstellt. Dort finden Sie auch Erläuterungen zu den neuen Regelungen zur Kurzarbeit. Außerdem stehen Ihnen unsere Arbeitsrechtsberater gerne für Fragen persönlich zur Verfügung.

FAQs zu arbeitsrechtlichen Fragen finden Sie auch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Hilfreiche Informationen erhalten Sie zudem auf der Internetseite des bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Im Downloadbereich steht Ihnen außerdem noch ein Papier der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) mit arbeitsrechtlichen Fragen infolge der Corona-Pandemie zur Verfügung.

Zu Fragen rund um die Auswirkungen der Corona-Krise auf Minijobs stellen wir Ihnen hier einen Link der Minijobzentrale zur Verfügung.

Kurzarbeit

Beschluss des Koalitionsausschusses vom 22. April 2020:

Der Koalitionsausschuss hat in seiner Sitzung am 22. April 2020 eine Reihe von arbeitsmarkt-, steuer- und bildungspolitischen Beschlüssen vor dem Hintergrund der andauernden Corona-Krise gefasst:

  • Das Kurzarbeitergeld soll für Beschäftigte mit mindestens 50 % Entgeltausfall ab dem 4. Monat des Bezugs auf 70 % (bzw. 77 %) und ab dem 7. Monat des Bezuges auf 80 % (bzw. 87 %) des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht werden. Die Regelung soll längstens bis zum 31. Dezember 2020 gelten.
  • Nachdem die Hinzuverdienstmöglichkeiten für Bezieher von Kurzarbeitergeld bereits im Rahmen des Sozialschutzpaketes unter der Voraussetzung der Tätigkeit in systemrelevanten Bereichen verbessert wurde, soll die Voraussetzung der Tätigkeit in systemrelevanten Bereichen seit dem 1. Mai befristet bis zum  31. Dezember 2020 entfallen.
  • Für Personen, deren Anspruch auf Arbeitslosengeld nach dem SGB III andernfalls zwischen dem 1. Mai und dem 31. Dezember 2020 enden würde, wird der ALG I-Anspruch um drei Monate verlängert.

Diese und weitere Informationen beispielsweise zum pauschal ermittelte Verlustrücktrag können Sie dem Rundschreiben des ZDH im Downloadbereich entnehmen.

Ausführungen zu den neuen Regelungen zur Kurzarbeit finden Sie unter Downloads in unserem Infoblatt „Corona-Arbeitsrechtliche Auswirkungen“ unter Buchstabe B.

Für weitere Fragen zum Kurzarbeitergeld hat die Agentur für Arbeit eine Internetseite mit Informationen und Videos eingerichtet.

Außerdem finden Sie im Downloadbereich auch hilfreiche FAQs des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Kurzarbeit.

Der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat zum Thema Kurzarbeit verschiedene Video-Tutorials gefertigt. Das Erklärvideo mit Ausfüllanleitung für die Anzeige über Arbeitsausfall können Sie hier abrufen. Zudem befindet sich in den Downloads eine Ausfüllhilfe des vbw für die Anzeige auf Kurzarbeitergeld.

Sofern Sie die Anzeige über den Arbeitsausfall online stellen wollen, können Sie hier ein Erklärvideo des eServices der Agentur für Arbeit aufrufen.



 Ansprechpartner Arbeitsrecht

Reinhard Gaber
Rechtsberater

Tel. 0941 7965-190
Fax 0941 7965-198
reinhard.gaber--at--hwkno.de

Gabriele Moser
Rechtsassessorin

Tel. 0941 7965-227
Fax 0941 7965-281227
gabriele.moser--at--hwkno.de

Aufgrund der Vielzahl der Anfragen kann es aktuell zu Verzögerungen kommen, wir bitten um Verständnis.

 Downloads

FAQs Bundesministerum für Arbeit und Soziales -KUG

Arbeitsschutz

Geöffnete Geschäfte müssen Hygienevorschriften einhalten und sind auch verpflichtet, ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen. Um Sie zu unterstützen, haben wir Ihnen zum Download ein allgemeines und für alle Berufe verwendbares Merkblatt hinterlegt sowie Erläuterungen des Bundesarbeitsministeriums zum SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard. Außerdem finden Sie im Downloadbereich Arbeitsschutzstandards der BGW für Friseure, Kosmetikstudios sowie Fußpflegeeinrichtungen und Nagelstudios. Darüber hinaus haben wir für Sie die das Rahmenkonzept Hygiene für Gaststätten der bayerischen Staatsregierung zum Download eingestellt.

Vielfach erreichen uns derzeit Anfragen von Betrieben, die nach Schutzausrüstungen und vor allem Masken aus seriösen Bezugsquellen nachfragen. Nebenstehend haben wir für Sie zum Download Kontakte und Angebote von überwiegend Handwerksbetrieben aus Niederbayern und der Oberpfalz eingestellt.

Aktuell arbeiten viele Berufsgenossenschaften an berufsspezifischen Empfehlungen. Bitte nehmen Sie deshalb auch deren Angebot in Anspruch, den direkten Kontakt diesbezüglich finden Sie hier. Sie sind sich nicht sicher welcher Berufsgenossenschaft Sie angehörig sind? Hier finden Sie eine Übersicht dazu.

Als Arbeitgeber sind Sie außerdem verpflichtet, Ihre Beschäftigten in Themen des Arbeitsschutzes zu unterweisen. Hierzu gehören im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie auch insbesondere Hygienemaßnahmen. Die wichtigsten Hygienetipps sind dabei:

  1. Achten Sie auf sorgfältige Handhygiene. Eine Anleitung in fünf Schritten bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
  2. Beim Händewaschen sind Desinfektionsmittel eine gute Unterstützung. Sie sind in Apotheken erhältlich. Halten Sie sich an die Husten- und Nies-Etikette. Wie diese aussieht, erklärt die BZgA auf ihrem Portal infektionsschutz.de.
  3. Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu allen Personen. Auf Händeschütteln sollte verzichtet werden.

Weitere Fragen zum Thema Arbeitsschutz beantworten Ihnen gerne unsere technischen Berater. Interessante Hinweise bietet auch der DGUV.

Im Downloadbereich finden Sie außerdem den "Leitfaden zur Erstellung der Gefährdungsbeurteilung bei beruflichen Auslandsreisen und Entsendungen". Der Leitfaden hat zum Ziel, für Risiken bei beruflichen Auslandsreisen und Entsendungen zu sensibilisieren und Prävention zu fördern. Er wurde von der Berufsgenossenschaft RCI, dem Gesamtverband der Versicherungsunternehmen, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der International SOS Foundation erstellt.



Finanzielle Unterstützung von Betrieben

Zur Unterstützung von Betrieben, die unter Lieferengpässen, Auftragsausfällen oder anderweitigen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie leiden, gibt es inzwischen zahlreiche Hilfsmittel. Unsere Betriebsberater helfen Ihnen und informieren Sie.

Achtung: aktuell werden im Zusammenhang mit der Corona-Soforthilfe in Bayern E-Mail verschickt, die angeblich von Bayerischen Wirtschafsministerium stammen. Die Absender-E-Mail ist eine: @stmwi-bayern.de.com. Behörden-E-Mail-Adressen in Bayern enden nicht auf .com ! Der E-Mail sind PDF-Dateien angehängt, die angeblich eine "Rechtsbelehrung_Zuschussempfaenger" und eine "Bescheinigung_Finanzamt" darstellen, auch diese sind nicht echt.

Es gibt folgende Angebote
  • Soforthilfe des Bundes und des Freistaats (Anträge können noch bis 31.05.2020 hier onlinegestellt werden)
  • (Vorankündigung): Überbrückungshilfeprogramm
  • Förderkredite mit deutlich verbesserten Konditionen und Haftungsfreistellungen
  • Öffentliche Bürgschaften
  • Stundung von Sozialabgaben
    Fortsetzung der erleichterten Stundung für den Monat Mai 2020. Bis zum 30. September 2020 soll beim Stundungsantrag aufgrund der Corona-Pandemie regelmäßig davon ausgegangen werden, dass eine erhebliche Härte vorliegt, die Zahlungsschwierigkeiten vorübergehender Natur sind und die Beitragszahlung nicht gefährdet ist. Näheres entnehmen Sie bitte dem Rundschreiben des GKV-Spitzenverbands. Einen Stundungsantrag für den Monat Mai finden Sie ebenfalls zum Download.
  • Stundung von Steuern
  • Kurzarbeitergeld zu erleichterten Bedingungen
  • Entschädigungszahlungen bei Tätigkeitsverbot
  • Beteiligungen an Unternehmen über den Bayernfonds
  • Förderung von freiberuflichen Beratungen

Details finden Sie im Informationsblatt „Finanzielle Unterstützung für Betriebe“, das Ihnen zum Download zur Verfügung steht.
Für spezielle Fragen zur Soforthilfe finden Sie  ein extra Merkblatt im Downloadbereich. (Merkblatt Soforthilfe Corona)

Des Weiteren sind Änderungen in den insolvenzrechtlichen Vorschriften erfolgt, um möglichst Betriebsinsolvenzen in Folge der Corona-Krise zu vermeiden. Unternehmen, die nur aufgrund der Corona-Pandemie wirtschaftliche Schwierigkeiten haben oder insolvent geworden sind, sollen ihre Geschäfte trotzdem weiterführen können. Hierzu wird die Insolvenzantragspflicht bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Für einen dreimonatigen Übergangszeitraum ist das Recht der Gläubiger, die Eröffnung von Insolvenzverfahren zu beantragen, eingeschränkt.
Kleinstunternehmen, die wegen der Ausbreitung des Coronavirus ihre Miete nicht mehr zahlen können, werden vor Kündigungen geschützt: durch zeitlich begrenzte Einschränkungen der Kündigung von Miet- und Pachtverhältnissen, Regelungen zur Stundung und Vertragsanpassung im Verbraucherdarlehensrecht. Leistungen der Grundversorgung wie Strom, Gas oder Telekommunikation sollen möglichst weiterlaufen.

Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat ebenfalls eine Hotline eingerichtet:

Per E-Mail: coronavirus-info@stmwi.bayern.de 
Telefon: 089 2162-2101 (Mo. bis Do. 07:30–17:00 Uhr, Fr. 07:30–16:00 Uhr)
Weitere Infos dazu finden Sie auch auf der Seite des bayerischen Wirtschaftsministerums. 



 Ansprechpartner

Ihren zuständigen Betriebsberater vor Ort finden Sie hier.

Aufgrund der Vielzahl der Anfragen kann es aktuell zu Verzögerungen kommen, wir bitten um Verständnis.

 Downloads

Erklärvideo Antrag Kurzarbeitergeld



 Weitere Informationen

Regierung der Oberpfalz   

Regierung von Niederbayern

Bayerisches Wirtschaftsministerium

Hinweise für Ausbildungsbetriebe

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus bestimmte am 21.04.2020, dass der Schulbetrieb an den Berufsschulen in Bayern ab 27.04.2020 nach und nach wieder aufgenommen wird. Nachdem der Berufsschulunterricht seit dem 27.04.2020 entweder wie zuvor als "Präsenzunterricht" oder seit dem 20.04.2020 als verbindlicher Unterricht als "Lernen zu-hause" stattfindet, sind die Auszubildenden vom Betrieb gemäß § 15 Berufsbildungsgesetz (BBiG) bezahlt freizustellen. In welchem Umfang der Präsenzunterricht angeboten wird, hängt maßgeblich von den Möglichkeiten der einzelnen Berufsschulen ab. So können Teile des Präsenzunterrichts in das "Lernen zuhause" ausgegliedert werden, sollte dies schulorganisatorisch erforderlich sein.

Der konkrete Umfang der Freistellung für das "Lernen zuhause" kann bei Bedarf zwischen den dualen Partnern in vertrauensvoller Abstimmung festgelegt werden. Der Begriff "Lernen zuhause" ist in diesem Zusammenhang nicht nur auf das häusliche Umfeld beschränkt und kann daher auch ziel- und handlungsorientiert im Betrieb erfolgen. Wo sich der Lernort für den Online-Unterricht befindet, legen Ausbildungsbetriebe und Auszubildende fest. Das gemeinsame Ziel der dualen Partner, Betrieb und Schule, ist die erfolgreiche berufliche Qualifizierung der Auszubildenden.

Hier finden Sie Fragen und Antworten zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Prüfungswesen im Handwerk.

Im Rahmen des Projekts „MACHEN – Mit Ausbildung Chancen im Handwerk ergreifen und nutzen“ stellen wir Ihnen ein Merkblatt zum Download zur Verfügung, in dem viele weitere Fragen zum Umgang mit Auszubildenden in der Krise zusammengefasst sind. Bei weiteren Fragen dazu wenden Sie sich bitte an Stefanie Sommer oder an die Ausbildungsberatung.

 Ansprechpartner

Für Fragen dazu stehen Ihnen die Ausbildungsberater Ihrer Handwerkskammer gerne zur Verfügung.



 Downloads

Auslandsreisen, Entsendungen und Grenzschließungen

Das Coronavirus hat auch Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehr. Hier gibt es Auswirkungen in punkto der Abwicklung von Aufträgen und der Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern und Subunternehmern.

Spezielle Informationen dazu erhalten Sie hier.

Aktuell werden viele kostenlose Webinare im Bereich International angeboten, die Termine finden Sie hier.



 Ansprechpartner

Katharina Wierer
Abteilungsleiterin

Tel. 0941 7965-217
Fax 0941 7965-281217
katharina.wierer--at--hwkno.de



Verdachtsfall im Unternehmen

Das Robert-Koch-Institut spricht folgende Empfehlungen aus: Waren Beschäftigte in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Risikogebiet, sollten diese unabhängig von Symptomen unnötige Kontakte vermeiden und wenn möglich zu Hause bleiben. Treten bei diesen Personen Symptome auf, sollten diese nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise einen Arzt aufsuchen. Waren Beschäftigte in Regionen in denen Coronavirus-Fälle vorkommen (jedoch keine Risikogebiete), dann sollten diese, sobald innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr Symptome der Erkrankung auftreten, nach Voranmeldung einen Arzt aufsuchen.

Das Gesundheitsamt ist im Anschluss für den Meldeweg und die Verhängung von weiteren Maßnahmen zuständig. Infizierte werden i. d. R. zu ihren Kontaktpersonen der vergangenen Tage befragt, diese werden namentlich registriert und müssen sich gegebenenfalls Labortests unterziehen. Es ist wichtig, dass Sie in einem solchen Fall mit dem Amt kooperieren, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Hatten Beschäftigte einen persönlichen Kontakt mit einer Person, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich diese unverzüglich an das Gesundheitsamt wenden.

Eine Entschädigung für einen eventuellen Verdienstausfall ist in § 56 Infektionsschutzgesetz ("Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten bei Menschen") von unter Quarantäne gestellten Beschäftigten geregelt. Hierzu sprechen Sie auch unsere Arbeitsrechtsberater an.

Coronavirus-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL):

Unter der Telefonnummer 09131 6808-5101 werden Fragen zum Coronavirus beantwortet.



 Ansprechpartner

Reinhard Gaber
Rechtsberater

Tel. 0941 7965-190
Fax 0941 7965-198
reinhard.gaber--at--hwkno.de

Gabriele Moser
Rechtsassessorin

Tel. 0941 7965-227
Fax 0941 7965-281227
gabriele.moser--at--hwkno.de

Weitere Informationsmaterialien bzw. Informationsquellen zum Thema Coronavirus

Das Bundesgesundheitsministerium und das Bayerische Gesundheitsministerium informieren tagesaktuell auf ihren Internetseiten zum Coronavirus.

Im Downloadbereich finden Sie außerdem ein Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Für Mitarbeiter von Betrieben gibt es ab den 30.03.2020 den „Notfall-Kinderzuschlag“. Mit dem Kinderzuschlag (KiZ) unterstützt das Bundesfamilienministerium Familien, in denen der Verdienst der Eltern nicht für die gesamte Familie reicht. Weitere Informationen finden Sie hier.

Da nicht nur Betriebe von der Corona-Krise betroffen sind, sondern auch Privatpersonen, finden Sie hier wertvolle Informationen des bayerischen Innenministeriums, was es im täglichen Leben zu beachten gilt. Unter der „Corona-Hotline“ der Bayerischen Staatsregierung werden zudem telefonisch wesentliche Fragen von Bürgerinnen und Bürgern zu den verschiedensten Themenbereichen beantwortet, Tel. 089/122-220.

Der kirchliche Dienst in der Arbeitswelt der Evangelisch-Lutherischen-Kirche in Bayern bietet unter Tel. 0911/43100200 ein Arbeitsseelsorgetelefon für vertrauliche Gespräche an.  Mehr Infos dazu finden Sie hier.



Hinweis: Die hier aufgeführten Informationen wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Dennoch können wir aufgrund der aktuellen Lage eine Vollständigkeit und permanente Aktualität nicht immer gewährleisten.