Die stolzen Handwerkspraktikanten des Robert-Schumann-Gymnasiums in Cham und des Benedikt-Stattler-Gymnasiums Bad Kötzting.
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Die stolzen Handwerkspraktikanten des Robert-Schumann-Gymnasiums in Cham und des Benedikt-Stattler-Gymnasiums in Bad Kötzting gemeinsam mit den Organisatoren der Maßnahme sowie Ausbildern und Ehrengästen.

Handwerkspraktikum im Bildungszentrum ChamMit Kopf und Händen das Handwerk entdeckt

22. September 2026

Zwei Wochen lang konnten Schülerinnen und Schüler des Robert-Schumann-Gymnasiums in Cham und des Benedikt-Stattler-Gymnasiums in Bad Kötzting im Bildungszentrum Cham der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz praktische Handwerkserfahrung sammeln. Gemeinsam arbeiteten die 16 Jugendlichen an einem eigenen handwerklichen Projekt und lernten dabei, wie aus einer Idee Schritt für Schritt ein fertiges Werkstück entsteht. Bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung präsentierten sie die Ergebnisse ihres Praktikums einem breiten Publikum.

Das Handwerkspraktikum wurde von beiden Schulen und dem Bildungszentrum Cham ins Leben gerufen und in diesem Jahr nach längerer Pause zum zehnten Mal durchgeführt. HWK-Bereichsleiter Wolfgang Reif ist von der Sinnhaftigkeit der Maßnahme überzeugt: „Handwerk heißt Hand, Herz und Kopf. Der beste Weg, Jugendlichen die Vielfalt des Handwerks näherzubringen, ist der Praxisbezug. So erfahren sie, wie viel Freude es macht, Aufgaben nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit den eigenen Händen umzusetzen.“

Rheinturm-Uhr nachgebaut

Als Projektarbeit setzten die Schülerinnen und Schüler einen ganz besonderen Nachbau um: Dabei fertigten sie ein 2D-Modell der Düsseldorfer Rheinturm-Uhr „Lichtzeitpegel“ an. Die Uhr am Rheinturm ist die größte dezimale Zeitskala der Welt. Dabei wird die Uhrzeit von oben nach unten über drei Lampenreihen im Dezimalsystem angezeigt – genau wie beim Modell der Handwerkspraktikanten. Das fertige Objekt kann als Tisch- oder Wanduhr verwendet werden. Korbinian Salzberger vom Robert-Schumann-Gymnasium hat sich seine Uhr auf seinen Schrank gestellt. „Am meisten Spaß hatte ich beim Fräsen“, so der 15-Jährige. Dass er später einmal das Zimmererhandwerk erlernen möchte, weiß der Gymnasiast schon länger. Durch das Praktikum wurde er in seinem Wunsch, ins Handwerk zu gehen, allerdings noch einmal bestärkt.

Korbinian Salzberger vom Robert-Schumann-Gymnasium in Cham mit seinem Nachbau der Rheinturm-Uhr.
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Korbinian Salzberger vom Robert-Schumann-Gymnasium in Cham mit seinem Nachbau der Rheinturm-Uhr.

„Fürs Leben gelernt“

Den Abschluss des Praktikums bildete eine Veranstaltung im Bildungszentrum Cham der Handwerkskammer. Hier präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihr fertiges Modell ihren Eltern, Schulvertretern sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft. Auch die stellvertretende Landrätin in Cham, Alexandra Riedl, zeigte sich voll des Lobes: „Ihr dürft stolz sein, denn ihr habt etwas fürs Leben gelernt.“ Ganz gleich, wohin es nach dem Schulabschluss gehe, mit handwerklichen Fähigkeiten könne man sich in vielen Situationen selbst helfen, so Riedl. Auch Georg Braun, Kreishandwerksmeister von Cham, beglückwünschte die Jugendlichen zu ihrem Erfolg und appellierte an sie, sich über eine Ausbildung im Handwerk zu informieren: „Mit einer beruflichen Ausbildung stehen euch viele Wege offen und im Handwerk seid ihr alle willkommen.“

Ansprechpartner

Roland Schießl

Leiter Bildungszentrum

Tel. 09971 840-117

Fax 09971 840-149

roland.schiessl--at--hwkno.de

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