Glückliche Jungmeister: Die erfolgreichen Kursteilnehmer mit Landrat Martin Koppmann (3.v.re.), der Vizepräsidentin der Handwerkskammer Claudia Geiselhöringer (3.v.li), Bürgermeister Christoph Brunner (re.), Bildungszentrumsleiter Tobias Pauli (4.v.re.), dem Prüfungsvorsitzenden Josef Sailer (2.v.li) und Hausherrin Johanna Lindner-Sonderfeld (li.)
Meisterkurs SchreinerHolz zur Kunst gemacht
13. Mai 2026
Schränke, Kommoden, Tische, Vitrinen – und dahinter Monate harter Arbeit, handwerkliche Präzision und jede Menge Leidenschaft: 19 Schreinerinnen und Schreiner präsentierten im Schlossbräu Mariakirchen ihre Meisterstücke der Öffentlichkeit. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer theoretischen und praktischen Meisterprüfung im Bildungszentrum der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz in Passau-Auerbach stellten sie ihr Handwerk von der schönsten Seite vor.
Unikate aus Holz und Leidenschaft geformt
Das Meisterprüfungsprojekt bildet den krönenden Abschluss des 1000-stündigen Meisterkurses: In 21 Tagen planten, fertigten und dokumentierten die angehenden Meisterinnen und Meister ihre Werkstücke selbstständig. Da die Vorgaben knappgehalten waren, konnten sich die Teilnehmer kreativ frei entfalten. In Mariakirchen erlebten rund 550 Besucherinnen und Besucher, wie vielfältig der Werkstoff Holz in Meisterhänden gestaltet werden kann: Vom klassisch-eleganten Möbelbau über kreative Kombinationen mit Glas bis hin zu Inspirationen aus fernen Kulturen – bei der Ausstellung zeigte sich die große Bandbreite des Schreinerhandwerks.
Werkstoff der Zukunft
Claudia Geiselhöringer, Vizepräsidentin der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, hob bei der feierlichen Eröffnung die Bedeutung des Schreinerhandwerks hervor. Holz sei ein nachwachsender Rohstoff mit echter Zukunft – und die neuen Meisterinnen und Meister hätten die richtige Berufswahl getroffen. An die Jungmeister gerichtet, sagte sie: „Mit dem Meisterbrief in der Hand stehen Ihnen alle Türen offen: Führungsverantwortung, Selbstständigkeit, Ausbildung des Nachwuchses.“
Kursbester wurde Stefan Müller aus Eichendorf. Er baute einen Waschbeckenschrank mit dem Namen "lignum lavabri" aus Räuchereiche und europäischem Kirschbaum.
Sichtlich beeindruckt vom Meisterstück des Prüfungsbesten Stefan Müller (3.v.li) waren Landrat Martin Koppmann (li.), die Vizepräsidentin der Handwerkskammer Claudia Geiselhöringer (3.v.re.), Bürgermeister Christoph Brunner (re.), der Prüfungsvorsitzende Josef Sailer (2.v.li) und Hausherrin Johanna Lindner-Sonderfeld (2.v.re.).
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Erfolgreiche Absolventen des Kurses:
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- Jonathan Schmider, 94447 Plattling
- Michael Stadler, 94133 Röhrnbach
- Maximilian Wagner, 94081 Fürstenzell
- Fabian Wittmann, 92245 Kümmersbruck
- Manuel Huber, 84347 Pfarrkirchen