Achtung

Warnung vor Schadsoftware:

"GermanWiper" zerstört Dateien dauerhaft - Fatal: Die Software kommt als E-Mail-Bewerbung daher.

Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) teilt mit, dass sich derzeit vermehrt Fälle im Zusammenhang mit einer neuen Schadsoftware namens "GermanWiper" feststellen lassen. Von den Tätern wird dabei eine vermeintliche E-Mail-Bewerbung versendet. In dieser befindet sich ein angeblicher Lebenslauf in Form einer ZIP-Datei. Öffnet man die darin befindlichen Dateien, installiert sich die Schadsoftware automatisch. Anschließend werden die Dateien des betroffenen Systems nicht wie üblich verschlüsselt, sondern überschrieben und somit zerstört. Eine Zahlung der hinterlegten Lösegeldforderung hilft somit nicht, die Dateien wiederherzustellen. Auch Inhaber von Handwerksbetrieben können betroffen sein.

Das LKA gibt folgende Empfehlungen:

  1. Setzen Sie ein Antivirenprogramm ein und aktualisieren Sie dieses regelmäßig.
  2. Achten Sie besonders auf E-Mails mit Anhang. Täter verwenden häufig vermeintliche Bewerbungen, um Schadcode auf Systemen zu platzieren. Neben ZIP-Dateien können auch Excel- und Word-Dokumente gefährlich sein.
  3. Sichern Sie Ihre Dateien regelmäßig auf Backups und prüfen Sie deren Verfügbarkeit.

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) ist zentraler Ansprechpartner bei der Bayerischen Polizei für alle bayerischen Unternehmen, Behörden, Verbände und sonstigen Institutionen.