Acht Feinwerkmechaniker erhalten Gesellenbriefe
HWK
Es freuten sich zusammen mit den erfolgreichen Umschülern: der Schwandorfer Arbeitsagenturchef Markus Nitsch (2. Reihe, 1. v. li.), Jobcenter-Chefin Sonja Schleicher (2. Reihe, 1. v. re.), der Amberger Arbeitsagenturchef Manfred Tröppl (3. Reihe, 1. v. li.), Jobcenter-Teamleiter Rainer Liermann (3. Reihe, 1. v. re.), stv. HWK-Hauptgeschäftsführer Hans Schmidt (3. Reihe, 2. v. re.), HWK-Bildungszentrumsleiter Tobias Knauer (4. Reihe, 1. v. re.) und die beiden HWK-Ausbilder Josef Bartmann (3. Reihe, 2. v. li.) und Matthias Ertl (4. Reihe, 2. v. re.).

Umschulung ermöglicht Neustart

Acht Feinwerkmechaniker erhalten Gesellenbriefe

11. April 2018

Zwei Jahre in Vollzeit, 3.500 Unterrichtsstunden, jede Menge Engagement - acht Umschüler zum Feinwerkmechaniker mit Fachrichtung Maschinenbau legten im Bildungszentrum der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz in Amberg erfolgreich ihre Gesellenprüfung ab. Zu den Kursinhalten gehörten unter anderem Fertigkeiten wie Drehen, Bohren, Fräsen und die vier gängigsten Schweißverfahren Gas, E-Hand, WIG und MAG. Außerdem war in die Umschulungsmaßnahme die Ausbildung zur "CNC-Fachkraft (HWK)" mit staatlich anerkannter Fachkraftprüfung integriert.

Kleinste Bauteile, große Maschinen

Für Grobmotoriker ist dieser Beruf eher nicht geeignet. Feinwerkmechaniker fertigen kleinste Bauteile, ob für Motorsport, Raumfahrt, computergesteuerte Werkzeugmaschinen oder hochempfindliche Gerätekomponenten, wie Messgeräte für die Wetterbeobachtung oder Greifwerkzeuge an Montagerobotern. Aber auch das Bauen ganzer Maschinen wie Spezial-Erntegeräte für die Landwirtschaft oder Sondermaschinen für die Serienfertigung von Alltagsgegenständen gehören zu deren Repertoire.

"Ihnen stehen alle Türen offen"

Um die beruflichen Aussichten der Absolventen machten sich die anwesenden Gratulanten keine Sorgen. Der Chef der Agentur für Arbeit Schwandorf Markus Nitsch hob hervor, dass die Umschüler sich genau zum richtigen Zeitpunkt für ihren beruflichen Neustart entschieden hätten. Schließlich suchten viele Betriebe händeringend nach Fachkräften. Eine gute Ausbildung mache sich gerade in Zeiten der Digitalisierung mehr und mehr bezahlt.

Sonja Schleicher, Leiterin des Jobcenters Amberg-Sulzbach, äußerste ihre Bewunderung für die frischgebackenen Gesellen und wünschte Ihnen, ihren Mut und ihre Energie für ihren weiteren beruflichen Werdegang einzupacken und mitzunehmen.

"Ihnen stehen alle Türen offen", betonte auch der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hans Schmidt. "Sie können als Fachkraft Karriere machen, sich zum Meister weiterbilden und irgendwann ein Unternehmen führen oder sich auf einen Teilbereich spezialisieren."

Das bekräftigte auch der Leiter des Bildungszentrums Tobias Knauer. Es werde zwar viel von Feinwerkmechanikern gefordert - etwa technisches Geschick, logisches Denken, handwerkliches Verständnis, räumliche Vorstellungskraft, Kreativität, Genauigkeit und Beharrlichkeit - doch durch die "High Tech"-Ausbildung hätten die Umschüler das nötige Rüstzeug dafür erhalten.

Die Handwerkskammer in Amberg bietet die nächste Umschulung zum Feinwerkmechaniker vom 23. April 2018 bis 6. April 2020 an.



Feinwerkmechaniker Amberg
HWK

Erfolgreiche Absolventen:
  • Woldemar Becker, 92224 Amberg
  • Pawel Gibas, 92286 Rieden
  • Thomas Hofmayer, 92260 Ammerthal
  • Sergej Marx, 92237 Sulzbach-Rosenberg
  • Dominic Michels, 92224 Amberg
  • Oleg Oreshin, 92224 Amberg
  • Jerry Robinson, 92224 Amberg
  • Waldemar Semenov, 92237 Sulzbach Rosenberg


Knauer Tobias

Tobias Knauer

Leiter Bildungszentrum

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