Der Neubau am Bildungszentrumsstandort der Handwerkskammer in Passau konnte - trotz Corona - termingerecht im März dieses Jahres starten und die Arbeiten gehen zügig voran.
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Der Neubau am Bildungszentrumsstandort der Handwerkskammer in Passau konnte - trotz Corona - termingerecht im März dieses Jahres starten und die Arbeiten gehen zügig voran.

Trotz Krise: Bau in Passau startete wie geplant

Neubau des niederbayerischen Bildungszentrums der Handwerkskammer geht zügig voran

13. August 2020

"Corona zum Trotz liegen wir voll im Zeit- und Kostenplan", so das vorläufige Fazit von Jürgen Kilger, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, zum Baufortschritt am Bildungszentrumsstandort der Kammer in Passau. Wie geplant, habe der Neubau am Simmerlingweg im März dieses Jahres starten können. Wenn auch zeitgleich mit Ausbruch von Corona. Dass die Pandemie den Bau nicht verzögerte, sei vor allem den rasch eingeführten Sicherheitsmaßnahmen, wie Maskenpflicht und Abstandsregelungen zu verdanken, erklärt Kilger weiter: "Wir passten die Baustelleneinrichtung an und unsere Sicherheitskoordinatoren überwachen die Regelungen." So seien in den vergangenen vier Monaten bereits 35 Prozent der Rohbauarbeiten ausgeführt, auch die erste Ebene stehe schon, dort wo später Mensa und Küche zu finden sein werden. Als Nächstes stünden Fenster und Außentüren sowie die Dacharbeiten an, um das Gebäude schnellstmöglich winterfest zu machen. Grundsätzlich sei der Neubau so konzipiert, dass der Bildungsbetrieb in bestehendem Umfang weitergeführt werden könne und die Kursteilnehmer keinerlei Einschränkungen aufgrund der Bauarbeiten in Kauf nehmen müssten.

 Mit Investitionen in Bildung der Krise trotzen

"Seit jeher sehen wir uns als starker Partner der ostbayerischen Betriebe in Sachen Aus- und Weiterbildung", betont Handwerkskammerpräsident Dr. Georg Haber. Deshalb investiere die Kammer laufend große Summen in diesem Bereich, auch und gerade in Krisen-Zeiten. Denn: "Wir müssen an die Zeit nach Corona denken, wenn gut ausgebildete Fachkräfte in unseren Gewerken wieder verstärkt gesucht werden", so Haber. Auch die Betriebe in Ostbayern hätten dies erkannt, indem sie laut aktuellem Konjunkturbericht der Handwerkskammer ausbildungsbereit blieben. Haber wertet dies angesichts der allgemeinen Krisenstimmung und wirtschaftlicher Unsicherheit vor allem als starkes gesellschaftliches Signal. Und auch das regionale Bauhaupt- und Ausbaugewerbe profitiere laut den Spitzenvertretern der Kammer von dem Bauvorhaben in Passau. "Obgleich wir europaweit ausschreiben mussten, konnten wir die meisten Bauaufträge an Firmen aus unserem Kammerbezirk vergeben", so Haber und Kilger erfreut.

 Topmoderne Werkstätten und Lehrsäle

Mit dem Bauvorhaben am Simmerlingweg stellt die Handwerkskammer ihr Bildungszentrum komplett neu auf. Ganz im Sinne eines zeitgemäßen und bedarfsgerechten Aus- und Weiterbildungsstandards für das Schreiner-, Zimmerer- und Kfz-Handwerk, wie die Kammervertreter betonen. Die Fertigstellung des Baus ist weiterhin für Ende 2022, die offizielle Inbetriebnahme für Anfang 2023 geplant. Die Gesamtausgaben für das neue Bildungszentrum belaufen sich auf 18,5 Millionen Euro. Das Bauvorhaben wird von der Europäischen Union über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, sowie mit Bundes- und Landesmitteln gefördert. 

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