Inklusion: Gewinn für beide Seiten

Regensburger Bündnis sucht Betriebe

Wenn es um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt geht, hat sich in Regensburg in den letzten Jahren einiges getan. Unter dem Namen "Regensburg inklusiv" setzt sich eine lokale Initiative für einen besseren inklusiven Arbeitsmarkt ein.

Das Projekt haben im Jahr 2012 gestartet:

  • die Stadt Regensburg
  • die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg und
  • die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V.

Das gemeinsame Ziel: mit Trägern, Verbänden, Vereinen und engagierten Bürgern die Stadt inklusiver machen. Mit Erfolg, denn 2015 unterzeichneten 17 Vertreter aus Kirche und Politik, der Behörden sowie der Unternehmen die sogenannte "Regensburger Erklärung", mit der sie sich zur engen Zusammenarbeit beim Thema Inklusion verständigten. Durch die enge Zusammenarbeit habe man laut den Initiatoren schon vielfach unbürokratisch und schnell Arbeitsmöglichkeiten für behinderte Menschen schaffen können. Doch es gibt noch Luft nach oben. Deshalb sucht das Bündnis nach neuen "Paten", die sich der Aktion anschließen. "Wir wollen hier auch gezielt Handwerksbetriebe ansprechen", sagt Andreas Keller, Bereichsleiter bei der Handwerkskammer, die auch Unterstützer des Bündnisses ist. Die Beschäftigung behinderter Menschen könne laut Keller für beide Seiten ein Gewinn sein. "Ein Betrieb, der ohnehin unter dem Fachkräftemangel leidet, gewinnt einen oft treuen und engagierten Mitarbeiter", so Keller weiter. Das wiege eine eventuell intensivere Betreuung meistens auf. Interessierte Betriebe aus Regensburg können sich bis Ende Juli 2019 bei der Handwerkskammer melden.

 Ansprechpartner

Horst Zaglauer
Betriebsberater

Tel. 0941 7965-129
Fax 0941 7965-169
horst.zaglauer--at--hwkno.de



 Weitere Informationen

www.regensburg-inklusiv.de



Zaglauer Horst Fotowerkstatt Gahr

Horst Zaglauer

Betriebsberater

Ditthornstraße 10
93055 Regensburg
Tel. 0941 7965-129
Fax 0941 7965-169
horst.zaglauer--at--hwkno.de