Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den grenzüberschreitenden Personen- und Dienstleistungsverkehr

Spezielle Hinweise und Informationen

Bitte beachten Sie, dass diese Seite regelmäßig aktualisiert wird  - Aktualisiert am 24.02.2021 - Aktualisierung Deutschland



Verfolgen Sie zusätzlich zu den nachfolgenden Informationen auch die aktuellen Pressemitteilungen und Nachrichten der öffentlichen Sender. Bitte beachten Sie, dass jedes Land kurzfristig und innerhalb einzelner Regionen strengere Maßnahmen einführen kann.
Für Notfälle und dringende Angelegenheiten außerhalb unserer Öffnungszeiten senden Sie bitte eine Mail an corona.betriebsberatung@hwkno.de.



Die Einreise aus den anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island ist grundsätzlich möglich, so lange diese Länder nicht als Virusvariantengebiet eingestuft werden. Es gelten aber unabhängig davon pandemiebedingte Einreise-, Quarantäne- und Testpflichten (s. u.)!

Seit dem 14.02.2021 gelten u. a. Tschechien, die Slowakei und Tirol mit wenigen Ausnahmen als Virusvariantengebiete. Beachten Sie für die Einreise aus diesen Ländern bitte die speziellen Einreisebeschränkungen, die nur wenige Ausnahmen beinhalten! Diese Ausnahmen finden Sie hier. Es finden strenge Grenzkontrollen statt! Diese wurden am 23.02.2021 vom BMI bestätigt und vorerst bis 3. März verlängert.

Weitere Einreisebeschränkungen gelten derzeit für Einreisen aus Drittstaaten.

Einreise aus Risikogebieten

Welche Länder als Risikogebiete eingestuft werden, können Sie den Veröffentlichungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) entnehmen. Aktuelle Infos finden Sie hierzu auf der Seite des RKI.

Es gibt drei verschiedene Kategorien von Risikogebieten:

(1) Gebiete mit erhöhtem Risiko (=bisherige Risikogebiete)
(2) Hochinzidenzgebiete
(3) Virusvarianten-Gebiete:u. a. Tschechien, Slowakei, Tirol mit wenigen Ausnahmen

Personen, die aus einem der oben genannten Gebiete einreisen, müssen unterschiedliche Verpflichtungen und Ausnahmen von diesen beachten, die Sie zusammengefasst in unserer Kurzübersicht finden.

Grundsätzliches
  • Rechtsgrundlagen: aktuell gültige bayerische Einreise-Quarantäne-Verordnung (EQV) - gilt vorerst bis 07.03.2021; aktuell gültige Bundesverordnung CoronaEinreiseV - gilt vorerst bis 31.03.2021; bay. AV Testnachweis von Einreisenden - und Änderung vom 24.02.2021 - gilt vorerst bis 30.04.2021

  • Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor ihrer Einreise nach Bayern in einem Risikogebiet aufgehalten haben, haben grundsätzlich folgende Verpflichtungen:

    Meldepflicht: Sie müssen vor der Einreise eine digitale Einreiseanmeldung (DEA) abgeben und die erhaltene Bestätigung mitführen: www.einreiseanmeldung.de

    Test- & Vorlagepflicht:
    Bei der Einreise muss ein negatives Testergebnis vorliegen. Die Testung selbst darf nicht mehr als 48h zurückliegen. Personen, die bei der Einreise noch keinen Testnachweis haben und aus einem Gebiet mit erhöhtem Risiko (1) einreisen, haben die Möglichkeit den Test nach der Einreise noch nachzuholen. Das Testergebnis muss aber spätestens 48h nach der Einreise vorliegen und bei der zust. Kreisverwaltungsbehörde (=kreisfreie Stadt, Landkreis; i.d.R. Gesundheitsamt) vorgelegt werden. Wichtig: die Testung nach der Einreise ist für Einreisende aus Hochinzidenzgebieten (2) und Virusvarianten-Gebieten (3) nicht mehr möglich! Testnachweise müssen unverzüglich, innerhalb von 24h nach der Einreise bei der zust. Kreisverwaltungsbehörde vorgelegt werden.

    Die Testmöglichkeiten insbesondere das Angebot von Schnelltests an den Grenzübergängen wurde dahingehend erweitert. Weitere Infos zu Testmöglichkeiten in Bayern und auch in Tschechien finden Sie auf dieser Seite unter den Downloads.

    Quarantänepflicht: Die Einreisenden sind erstmal grundsätzlich (unabhängig von der Testpflicht bei Einreise!) verpflichtet, sich unverzüglich für 10 Tage in Quarantäne zu begeben. Sie dürfen keinen Kontakt zu Personen außerhalb ihres Hausstandes haben (Details hierzu s. a. §1 EQV). Die Quarantäne kann frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise mit einem neg. PCR Testergebnis auf das Coronavirus vorzeitig beendet werden. Die Testung darf erst fünf Tage nach der Einreise durchgeführt worden sein.

  • Anforderungen an die Tests werden auf der Seite des RKI veröffentlicht.

  • Sobald Einreisende Symptome bemerken, die auf eine Covid-19 Erkrankung hinweisen, müssen sie sich direkt an das zuständige Gesundheitsamt wenden!

  • Die bloße Durchreise durch Bayern ist - wie bisher - ohne Quarantäne-, Melde- und Testpflicht zulässig.
Mögliche Ausnahmen von oben genannten Pflichten

Bitte beachten Sie: Die Ausnahmen von den oben genannten Pflichten gelten nur, wenn die Personen keine, für eine Corona-Infektion typischen, Krankheitszeichen aufweisen!

Ausführlichere Informationen zu den, für unsere Betriebe bzw. deren ausländische Arbeitnehmer relevanten Ausnahmen, finden Sie hier.

Eine Kurzübersicht zu den beruflichen/geschäftlichen Ausnahmen bei den Einreisebedingungen finden Sie hier.



Wichtiger aktueller Hinweis für die Landkreise Cham, Neustadt a. d. Waldnaab, Tirschenreuth und Freyung-Grafenau:

In obengenannten Landkreisen gelten derzeit per Allgemeinverfügungen verschärfte Regelungen für Grenzgänger und Grenzpendler sowie für Betriebe:

Pendler: Einreise zum Arbeitsplatz und Wiederausreise ohne Stopp
Einreisende Grenzgänger aus einem Hochinzidenz- bzw. Virusvariantengebiet wie Tschechien dürfen sich nur mehr auf direktem Weg an ihren Arbeitsplatz begeben und müssen die entsprechenden Landkreise nach der jeweiligen Berufstätigkeit auf direktem Wege auch wieder verlassen. Während des Aufenthalts in den Landkreisen ist Grenzgängern ein Aufenthalt außerhalb des Betriebsgeländes der Arbeitsstätte nur gestattet, wenn dieser Aufenthalt im Rahmen der Tätigkeit zwingend erforderlich ist (Baustelle) oder zur Vornahme eines Corona-Tests dient.

Verpflichtende Schutz- und Hygienekonzepte für Betriebe
Betriebe, die regelmäßig gleichzeitig mehr als 5 Personen beschäftigen, die ihren Wohnsitz in einem Hochinzidenzgebiet haben, sind verpflichtet, ein betriebliches Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten, soweit das nicht ohnehin schon vorliegt. Das Schutz- und Hygienekonzept soll insbesondere Vorgaben enthalten zum Mindestabstand zwischen den Beschäftigten, zur Maskenpflicht und zur Arbeitstätigkeit möglichst in gleichbleibenden Arbeitsgruppen. Infos zu Hygieneschutzkonzepten finden Sie unter unserer Rubrik Arbeitsschutz.

Das Schutz- und Hygienekonzept muss auch ein Testkonzept für alle Arbeitnehmer (nicht nur Grenzgänger) beinhalten. Die Testungen sind dabei grundsätzlich auf freiwilliger Basis mindestens einmal in jeder Kalenderwoche durchzuführen. Die Betriebe, in denen Grenzgänger beschäftigt sind, müssen den nach der Coronavirus-Einreiseverordnung erforderlichen Testnachweis im Auftrag des Landratsamtes Cham entgegennehmen und kontrollieren.

Unser Merkblatt gibt Ihnen wichtige Anhaltspunkte für die Erstellung eines Schutz und Hygienekonzeptes!

Eine Übersicht über die Einreise-Quarantäneregelungen aller Bundesländer finden Sie z. B. hier.

Informationen zur Verdienstausfallentschädigung bei im Ausland positiv getesteten Mitarbeitern finden Sie bei unseren arbeitsrechtlichen Hinweisen in Bezug auf die Corona-Pandemie.



Der nationale Notstand in Tschechien ist aktuell bis 28. Februar 2021 ausgerufen.

Einreise Tschechien

Die Einreise nach Tschechien ist derzeit stark begrenzt. Die Regelungen zu den Einreisen wurden zum 05.02.2021 nochmals verschärft.

Geschäfts- oder Dienstreisen bis zu 12h sowie der Grenzübertritt für Pendler ist aber weiterhin gut möglich.

Berufspendler, die in Tschechien wohnen und regelmäßig mind. einmal pro Woche nach Bayern pendeln um hier zu arbeiten, sind von der tschechischen Einreiseanmeldung bzw. einer Testpflicht in Tschechien ausgenommen.
Sie müssen aber Folgendes beachten:

Ihre Pendler benötigen eine Arbeitgeberbestätigung! Die Vorlage unter den Downloads oder die Pendlerbescheinigung des tschechischen Innenministeriums können hierfür verwendet werden.
Längere Geschäfts- oder Dienstreisen (>12h) sind mit entsprechenden Test- und Meldepflichten verbunden! Wir haben die Regelungen für Sie in unserer Kurzübersicht zusammengefasst.

Es finden keine systematischen Grenzkontrollen seitens der Tschechischen Republik bei der Einreise nach Tschechien statt. Jedoch werden stichprobenartig Kontrollen der Reisenden durchgeführt.

Relevante Sicherheitsinfos

Landesweit gilt an öffentlichen Orten und Innenräumen Maskenpflicht. Auch das öffentliche Leben ist eingeschränkt.
Eine Auflistung der geltenden Schutzmaßnahmen in Tschechien finden Sie z. B. hier.

Unabhängig von den pandemiebedingten Einreiseregeln müssen bei der Auftragsabwicklung in Tschechien z. B. gewerberechtliche und arbeitsrechtliche Melde- und Registrierpflichten beachtet werden. Gerne unterstützen wir sie auch hierzu.



Einreise Österreich (neue Regelungen seit 10.02.2021)

Seit dem 10.02.2021 gelten in Österreich strengere Einreisevorschriften. Den Gesetzestext finden Sie hier.

Registrierungspflicht

Bereits seit 15.1.2021 ist grundsätzlich vor der Einreise nach AT eine elektronische Registrierung verpflichtend (Pre-Travel-Clearance - PTC). Einreisende sind unter anderem verpflichtet, im Zuge der Registrierung anzugeben, wo Sie sich vor der Einreise nach Österreich aufgehalten haben. Die Sendebestätigung aus dem PTC-System ist bei einer Kontrolle elektronisch oder ausgedruckt vorzuweisen!

Grundsätzliche Quarantäneregelung

Wenn Sie aus dem Ausland nach Österreich einreisen und Sie sich in den 10 Tagen davor in einem Land aufgehalten haben, das nicht in Anlage A genannt ist, wie z. B. Deutschland, dann gilt grundsätzlich: Sie müssen entweder bereits bei der Einreise ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen können oder den Test spätestens binnen 24 Stunden nachholen.

Darüber hinaus sind Sie unabhängig vom Testergebnis grundsätzlich verpflichtet, sich für 10 Tage nach Einreise in Quarantäne zu begeben. Frühestens am 5. Tag nach der Einreise - der Einreisetag gilt als Tag 0 - kann die Quarantäne mit einem neuen negativen Testergebnis frühzeitig beendet werden.

Anforderungen an das Testergebnis

Der in Deutschland durchgeführte PCR- oder Antigen-Schnell-Test muss durch ein ärztliches Zeugnis (Anlage C) bestätigt werden. Ergebnisse von in Österreich durchgeführten Tests müssen Mindestangaben erfüllen (Vor- und Nachname der getesteten Person, Geburtsdatum, Datum und Uhrzeit der Probennahme, Testergebnis (positiv oder negativ), Unterschrift der testdurchführenden Person und Stempel der testdurchführenden Institution oder Bar- bzw. QR-Code). Selbsttests können nicht herangezogen werden.

Relevante Ausnahmen von der grundsätzlichen Quarantänepflicht
  • Einreise aufgrund von reinen Warenlieferungen und Durchreise:

    Für die Einreise zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs sowie für Transitpassagiere ist die Einreise ohne Einschränkungen möglich, d. h. diese Einreisenden müssen sich nicht online registrieren und auch kein negatives Testergebnis mit sich führen.

    Sofern man sich auf einen dieser Ausnahme-Tatbestände beruft, muss dies bei einer etwaigen Kontrolle mittels geeigneten Dokumenten (Lieferscheine etc.) belegt werden.


  • Regelmäßige berufliche Einreise/ Pendlerverkehr (mindestens einmal pro Monat)

    Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mindestens einmal pro Monat) zu beruflichen Zwecken einreisen oder wiedereinreisen müssen ab dem 10.02.2021 bei Einreise aus (u. a.) Deutschland ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis mitführen, das nicht älter ist als 7 Tage (daraus folgt eine wöchentliche Testpflicht für Tages- oder Wochenpendler).

    Auch die elektronische Registrierung mittels Pre-Travel-Clearance ist erforderlich. Pendler müssen sich bei jeder Änderung der Daten neu registrieren, jedenfalls aber nach 7 Tagen mit der erneuten Testung.
    Pendler, die seltener als einmal pro Woche einreisen, registrieren sich jeweils vor der Einreise. Die Online-Registrierung für Pendler ist ab Mittwoch, 10.02. verpflichtend, eine Vorab-Registrierung kann schon ab Sonntag, 07.02. durchgeführt werden.

    Sowohl der berufliche Grund als auch die zeitliche Komponente müssen anhand von Auftragsbestätigungen bzw. Bestätigungen des Arbeitgebers nachgewiesen werden können!


  • Unregelmäßige berufliche Einreise (z. B. Montageeinsätze oder Geschäftsreisen)

    Einreisende zu beruflichen Zwecke müssen - unabhängig vom Herkunftsland - keine selbstüberwachte Quarantäne antreten, wenn sie bei Einreise ein ärztliches Zeugnis (Anlage C) vorweisen können, das ein negatives Testergebnis eines PCR- oder Antigen-Test bestätigt und die Testung (=Probenahme) nicht länger als 72 Stunden zurückliegt. Wird die Testung erst in Österreich durchgeführt, kann die Übergangsquarantäne beendet werden, sobald ein negatives PCR- oder Antigentest-Ergebnis vorliegt.

    Außerdem müssen sich diese Personen vor der Einreise registrieren. Hinweis für das Ausfüllen der Online-Registrierung: Sie kreuzen für unregelmäßige berufliche Zwecke die vierte Option unter den Ausnahmen an: „Diese Ausnahme fällt unter §4 Abs. 3 oder §5 Abs. 5 der Covid-19-Einreiseverordnung“.

    Der berufliche Grund muss nachgewiesen werden können, z. B. Auftragsbestätigungen, Terminbestätigung eines Vorstellungsgespräches, etc.; dabei ist auch eine zeitliche Komponente bei der Glaubhaftmachung zu berücksichtigen! Wenn der Termin nur für 3 Tage angesetzt ist, rechtfertigt dies z. B. keinen mehrwöchigen Aufenthalt. Bestätigungen sollten daher den Zeitpunkt des Termins bzw. die Dauer des Termins beinhalten.

Anmerkung: die Liste der Ausnahmen ist nicht vollständig! Wir beziehen uns lediglich auf die für unsere Betriebe relevanten Ausnahmen im beruflichen/geschäftlichen Bereich!



Wichtiger Hinweis - Sonderregelungen für das Bundesland Tirol bis voraussichtlich 03.03.2021

Zur Eindämmung der immer häufiger vorkommenden südafrikanischen Virusmutation im Bundesland Tirol hat die österreichische Bundesregierung die COVID-19-Virusvariantenverordnung erlassen.

Beim Verlassen Tirols ist das Mitführen eines negativen Corona-Tests (Antigen- oder PCR-Test; Probenentnahme max. 48 Stunden alt) verpflichtend, dabei ist es unerheblich, ob von Tirol aus in andere österreichische Bundesländer oder ins Ausland gefahren wird. Ausnahmen siehe unten.

Wichtig: Die bisherigen Einreiseregeln nach Österreich (s. oben) gelten hier weiterhin.

Es bestehen keine speziellen Registrierungspflichten. Die Testpflicht ist zunächst bis inklusive 03.03.2021 befristet.

Testmöglichkeiten in Tirol:

In Tirol gibt es über „Tirol testet“ gratis Testmöglichkeiten entweder bei Screeningstraßen oder bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Auch in Apotheken bestehen Testmöglichkeiten. Eine Testabnahme in Unternehmen ist durch medizinisch geschultes Personal möglich, sofern ein schriftlicher Nachweis ausgestellt wird. Zudem bieten auch die COVID-19-Test-Stationen der WK Tirol in Innsbruck und Kufstein für Betriebe und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit zum Testen an. 

Ausnahmen von der Testpflicht bei der Ausreise:

  • reiner Güterverkehr
  • Transitpassagiere oder die Durchreise durch Tirol ohne Zwischenstopp
  • die Ausreise aus Osttirol, Jungholz, Vomp-Hinterriss

Achtung: zusätzlich zu den vorstehenden genannten Regeln, müssen Sie auch die verschärften Einreisebedingungen für die Einreise von Tirol nach Deutschland beachten.


Eine Kurzübersicht zu den beruflichen/geschäftlichen Ausnahmen in DE, CZ und AT bei den Einreisebedingungen finden Sie hier.

Weitere Informationen bietet auch das österreichische Bundessozialministerium.

Im Rahmen von stichprobenartige Kontrollen durch gemischte Teams, bestehend aus Polizei und Grenzschutzbehörden, wird die Einhaltung der Regelungen überprüft.

Das Mitführen eines gültigen Reisepasses oder Personalausweises ist verpflichtend.



Relevante Sicherheitsinfos für Österreich

Der wirtschaftliche Verkehr und die Ausübung von handwerklichen Tätigkeiten ist unter Beachtung der strengeren Sicherheitsvorschriften weiterhin möglich!

Grundsätzlich gilt: Zwei Meter Abstand gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, zu halten (auch an öffentlichen Orten im Freien). Beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen muss zusätzlich ein FFP2-Schutzmaske getragen werden.

Fahrgemeinschaften von Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sind nur zulässig, wenn dabei FFP2-Masken getragen wird und in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker nur zwei Personen befördert werden. Hotels und Pensionen bleiben vorerst geschlossen - Ausnahmen gibt es für Übernachtungen aus beruflichen Gründen.

Weitere Informationen zu den Schutzmaßnahmen finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums.

Hinweis: Unabhängig von den Corona-spezifischen Vorgaben gibt es nach wie vor verschiedene Melde-und Registrierungspflichten, die bei der Abwicklung von Aufträgen in Österreich zu beachten sind. Relevante Infos dazu finden Sie in unserem Leitfaden "Lieferungen und Handwerksleistungen in Österreich".



Seit 1. September 2020 dürfen ausländische Staatsbürger nicht mehr nach Ungarn einreisen, es gelten allerdings einige Ausnahmeregelungen.

Die Regelungen sollen bis  zum 1. März 2021 gelten.

  • Ungarische Staatsbürger und ausländische Staatsbürger, die zum dauerhaften Aufenthalt in Ungarn berechtigt sind oder über einen Aufenthaltstitel von mehr als 90 Tagen verfügen, können weiterhin einreisen, müssen aber eine 10-tägige Quarantäne antreten. Sie werden von der Quarantäne befreit, wenn sie innerhalb von fünf Tagen - mit einem Abstand von mindestens 48 Stunden - zwei negative SARS-CoV2-PCR-Testergebnisse vorweisen können. Dies betrifft i. d. R. die bei uns beschäftigten Arbeitnehmer aus Ungarn, wenn Sie aus privaten Gründen (z. B. der Besuch der Familie) in ihr Heimatland zurückkehren möchten!

  • Ungarische und ausländische Staatsbürger können im Rahmen von Dienstreisen ohne Beschränkungen (d. h. auch ohne Quarantänepflicht und ohne Covid-Test) nach Ungarn einreisen. Der geschäftliche Charakter der Reise ist bei der Einreise plausibel zu machen.

  • Ungarn und auch Berufspendler aus den Nachbarstaaten, die in einem Kreis von 30 km von der Staatsgrenze arbeiten, dürfen ohne Einschränkungen nach Ungarn zurückkehren bzw. einreisen, wenn der Aufenthalt im Nachbarland bzw. Ungarn nicht länger als 24 Stunden dauerte. Voraussetzung ist in beiden Fällen eine Bestätigung des Arbeitgebers.

  • Individuelle Ausnahmegenehmigungen: Auf Antrag können in den zuvor nicht erfassten Fällen von der Polizei individuelle Ausnahmegenehmigungen zur Einreise erteilt werden. Hierfür bedarf es aber wichtige Gründe, z. B. eine medizinische Versorgung in Ungarn, Teilnahme an einem Gerichtsverfahren etc. Nach aktueller Gesetzeslage ermöglicht die Ausnahmegenehmigung die Einreise nach Ungarn, nicht aber die Befreiung von der Quarantänepflicht. Einige Tage Quarantäne sind daher unausweichlich.

Auf den Grenzübergängen werden keine Testungen durchgeführt, sie sind individuell zu organisieren. Die Kosten sind von den Reisenden zu tragen. Beim ersten Test werden auch Ergebnisse von Testlaboren in der EU, USA und Kanada auch anerkannt.

Verfahren beim Testen:
  • Vor dem Testen ist eine Erlaubnis der örtlich zuständigen Regierungsstelle (Járási Hivatal) einzuholen. Ungarische Staatsbürger können die Erlaubnis gegen eine Gebühr von 3.000 Forint unter www.epapir.gov.hu elektronisch beantragen. Die Gebühr ist auf das Konto von Magyar Államkincstár 10032000- 01012107 zu überweisen.

  • Nach Erhalt der Erlaubnis kann die Quarantäne für die Dauer der Testung verlassen werden.

  • Liste der Institute, die in Ungarn Covid-Testss durchführen: Liste der Teststellen

  • Ausländische Staatsbürger können die Erlaubnis per E-Mail bei der örtlich zuständigen Regierungsstelle für Gesundheitsfragen (Kormányhivatal - Népegészségügyi osztály) beantragen.

  • Die Befreiung von der Quarantäne ist erst nach zwei negativen Tests möglich!
Weitere ausführliche Infos finden Sie hier.

Nach der Einreise über eine EU- Binnengrenze gilt bis zunächst 28. Februar 2021 grundsätzlich eine 10-tägige Quarantänepflicht bei Einreise mit organisierten Reisen die bzw. bei Einreise mit Bus, Bahn, Flugzeug oder Schiff durchgeführt werden. Einreise mit privatem PKW ist ausgenommen. Ausgenommen sind auch u.a. Berufskraftfahrer und Personal des Güter- und Personenverkehrs, Personen, die aus beruflichen bzw. geschäftlichen Gründen die Grenze überschreiten, sowie Schüler und Studenten, die in DEU oder POL zur Schule oder Universität gehen, außerdem die über eine erfolgte Impfung gegen COVID-19 verfügen oder Personen, die eine erfolgte Impfung gegen COVID-19 nachweisen können. Weitere Ausnahmen sind der Verordnung im polnischen Gesetzblatt zu entnehmen. Grenzkontrollen finden nur an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und Belarus statt.

Relevante Sicherheitsinfos

Innerhalb Polens ist das öffentliche Leben deutlich eingeschränkt. Das Land ist grundsätzlich in grüne, gelbe und rote Zonen je nach Anzahl der Erkrankungen eingeteilt, in denen unterschiedliche Einschränkungen gelten. Die Einteilung der betroffenen Kreise und Städte werden auf der Website der polnischen Regierung veröffentlicht, wo sich auch die damit verbundenen Maßnahmen finden. Seit dem 24.10.2020 ist ganz Polen rote Zone.

In gelben und roten Zonen besteht grundsätzlich Maskenpflicht, auch im Freien.

Das polnische Gesundheitsministerium stellt eine Übersicht der Testzentren in Polen zur Verfügung.

Weitere ausführlichere Informationen finden Sie auf Seite der deutschen Vertretungen in Polen.



Einreisen aus Deutschland und allen weiteren Schengen-Staaten (bis auf einzelne Regionen) sowie die im Anhang 1 der COVID-19-Verordnung 3 als Ausnahmen aufgeführten Drittstaaten sind nach den gewöhnlichen Einreisevoraussetzungen möglich.

In der Schweiz gilt jedoch Quarantänepflicht für Einreisende aus bestimmten Staaten und Gebieten, darunter auch Teile Deutschlands. Die Liste dieser Staaten und Gebiete wird regelmäßig aktualisiert. 

Aktuell gilt eine Quarantänepflicht für Einreisende aus den Bundesländern Sachsen und Thüringen. Übersichtliche Infos zu den Einreiseregelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus finden Sie hier.

Für Erbringer von grenzüberschreitenden Dienstleistungen gelten die Bestimmungen des Freizügigkeitsabkommens  (FZA) und die üblichen Anwendungsbestimmungen.

Weitere Informationen zu den Vorschriften für die Dienstleistungserbringung erhalten Sie von unserem Team der Außenwirtschaftsberatung und beispielsweise auf der Homepage der Handwerkskammer Freiburg sowie dem Staatssekretariat für Migration SEM.

Deutschland ist als Risikogebiet eingestuft.
Reisende mit Voraufenthalten in sogenannten Risikoländern innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in die Slowakei müssen ihre Einreise online in „eHranica“ der slowakischen Regierung oder beim Amt für öffentliche Gesundheit anmelden und eine 10-tägige Selbstisolation einhalten. Frühestens nach fünf Tagen fordert das Amt für öffentliche Gesundheit Reisende zur Durchführung eines PCR- Tests auf.

Wer bei der Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen kann, welches nicht älter als 72 Stunden ist, muss sich nicht in Quarantäne begeben. Maßgeblich ist dabei der Zeitpunkt des Testergebnisses, nicht des Abstrichs. Eine Anmeldung der Einreise ist dann nicht erforderlich. Testergebnisse zertifizierter Labore aus EU-Ländern in deutscher, englischer, tschechischer oder slowakischer Sprache werden anerkannt.

EU- Staatsangehörige mit einer Aufenthaltserlaubnis für die Slowakei sind von der Quarantäne und vom PCR-Test befreit, wenn Sie in den drei Monaten vor der Einreise eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben und eine entsprechende Bescheinigung ihres slowakischen Hausarztes vorlegen können.

Weitergehende Ausnahmen von der Quarantänepflicht veröffentlicht die slowakische Regierung.

Transitreisen durch die Slowakei in Richtung Österreich, Polen, der Tschechischen Republik und Ungarn sind problemlos möglich. Die Transitreise darf nicht länger als acht Stunden dauern.



Aktuelle und umfassende Informationen je Land bietet das Auswärtige Amt unter den Reise- und Sicherheitshinweisen.

Weitere Informationen zu einzelnen Ländern in Zusammenhang mit der Corona-Krise finden Sie auf der Seite des bayerischen Außenwirtschaftsportal.

Die Wirtschaftskammer Oberösterreich bietet auf ihrer Seite spezifische Länderinformationen zum Thema Corona an. Diese finden Sie hier am Seitenende.

Außerdem bietet die GTAI (Germany Trade and Invest) auf ihrer Homepage weltweite Informationen zum Thema Corona an.





 

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