Kommentar von Präsident Dr. Georg Haber zur Landtagswahl 2018.
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Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz

Das Handwerk in Ostbayern braucht weiterhin Aufträge

Ein Appell des Präsidenten Dr. Georg Haber an Verbraucher und öffentliche Hand, um Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern.

27. März 2020

Das Corona-Virus hat unser Alltagsleben verändert. Große Teile des öffentlichen Lebens stehen still und viele Geschäftstätigkeiten wurden eingestellt. Jedoch dürfen die handwerklichen Versorger und Dienstleister Ostbayerns bis auf wenige Ausnahmen ihre Leistungen weiterhin anbieten. In dieser Krise zeigt gerade wieder das Handwerk, wie es als Wirtschafts- und Gesellschaftsgruppe Verantwortung lebt. Das Handwerk in Ostbayern leistet Enormes, um neben dem eigenen Geschäftsbetrieb auch die Grundversorgung aufrecht zu erhalten und trägt damit zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stabilität unserer Region bei.

"Das ostbayerische Handwerk ist sich seiner Verantwortung bewusst und versucht auch in diesen schwierigen Zeiten seine Kunden bestmöglich zu bedienen", so Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. "Dazu braucht es aber auch weiterhin die Aufträge, sowohl der Verbraucher als auch der öffentlichen Hand." Schon jetzt zeigt sich, dass immer mehr Kunden ausbleiben, Aufträge storniert oder gar nicht mehr erst vergeben werden: "Bitte halten Sie gerade in diesen Zeiten dem Handwerk in Ostbayern die Treue. Gehen Sie weiterhin zu Bäckern, Metzgern und Konditoren, die neben dem gewohnten Thekenverkauf auch ein erweitertes Lieferangebot anbieten. Nutzen Sie die zahlreich angebotenen Online-Shops des regionalen Handwerks. Unsere kundennahen Handwerker im gewerblichen Bedarf sowie im Bau-, Ausbau-, und Gesundheitsbereich unternehmen alles, um die Schutzmaßnahmen sowohl beim Kunden als auch bei den eigenen Mitarbeitern einzuhalten." Wie hart die Corona-Krise das ostbayerische Handwerk treffen wird, kann derzeit nicht prognostiziert werden. Es muss jedoch unbedingt erreicht werden, dass das Handwerk auch in Zukunft als Stütze der regionalen Wirtschaft fungieren kann und weiterhin tief in unserer Gesellschaft verwurzelt bleibt. Der Kammerpräsident: "Jeder, der in der gegenwärtigen Situation weiter beim Handwerker einkauft und Dienstleistungen in Auftrag gibt, hilft dabei, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern."



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