Ausbilder in zulassungsfreien Handwerken

Tipp der Ausbildungsberatung

"Das beste Rezept gegen den Fachkräftemangel ist die Ausbildung von Lehrlingen, die nach der Gesellenprüfung als Fachkräfte übernommen werden", sagt Otto Pömmerl, Abteilungsleiter Ausbildungsberatung. Ausbilden können auch viele Handwerker, die einen zulassungsfreien Beruf, also der Anlage B der Handwerksordnung, ausüben. Darunter fallen beispielsweise Raumausstatter, Drucker oder Fliesenleger. "Auch in diesen zulassungsfreien Berufen kann gemäß den Inhalten von Ausbildungsordnungen ausgebildet werden. Vielen Handwerkern ist das gar nicht bekannt", stellt der Ausbildungsberater fest. "Wir wollen über diese Möglichkeit besser informieren, damit die Betriebe sich so um geeigneten Nachwuchs kümmern können." 

Das heißt: Ausbilden kann jeder, der die Meisterprüfung in einem zulassungsfreien Handwerk abgelegt oder die Gesellenprüfung bestanden hat, in diesem Beruf bereits mehrere Jahre praktisch tätig war und die berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse nach der Ausbildereignungsverordnung erworben hat, weiß Pömmerl. Ein Mindestalter von 24 Jahren sei für Ausbilder mittlerweile nicht mehr vorgeschrieben.

 Ansprechpartner

Pömmerl Otto
Fotowerkstatt Gahr

Otto Pömmerl
Abteilungsleiter

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Fax 0941 7965-281186
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