Produktionsbedingte Frischwasserverluste

Die Abwassergebühren werden bei den Städten und Gemeinden über den Frischwasserbezug ermittelt. Bei einigen Branchen im Handwerk wird aber ein Teil des Frischwassers in der Produktion verbraucht. Damit werden diese Wassermengen nicht der Kanalisation zugeführt. In den Entwässerungssatzungen der Städte und Gemeinden wird vereinzelt die Möglichkeit eingeräumt, diese sogenannten produktionsbedingten Frischwasserverluste bei der Abwassermenge abzuziehen. Zum Teil werden für Branchen Prozentsätze oder produktbezogene Mengen anerkannt. Für Bäckereien wird z. B. im allgemeinen ein Wert von 110 l/100 kg Mehl anerkannt.

Der Handwerksbetrieb muss zur Erlangung des Abschlags einen Antrag bei seiner Gemeinde stellen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Beantragung.

Zum Teil fordern Gemeinden Berechnungen, über die nachgewiesen wird, wie viel Wasser in die Produktion geht. Solche Berechnungen können wir für Sie erstellen. Für zwei Gewerke haben wir bereits Fragebögen erstellt, über die wir die notwendigen Daten abfragen. Füllen Sie den Fragebogen aus und senden Sie ihn uns zu. Unser Umweltberater Gerhard Brunner  wird dann zur Berechnung und Überprüfung der Daten auf Sie zukommen und Sie bei der Beantragung der Abschläge unterstützen.

Gerhard Brunner

Umwelt- und Energieberatung

Charlottenhof 1
92421 Schwandorf
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