Imagekampagne für das deutsche Handwerk

Eine bundesweit laufende Kampagne präsentiert der Öffentlichkeit ein modernes, innovatives und facettenreiches Handwerk, das unsere Gesellschaft auf vielfältige Weise prägt.

Das Handwerk hat als Wirtschafts- und Gesellschaftsbereich ein eigenständiges Profil. Es steht für inhabergeführte Betriebe, für qualifizierte Fachkräfte, für Engagement in der Ausbildung, für Kundennähe und für Verantwortungsbewusstsein für das unternehmerische Umfeld. Kurz gesagt: Das Handwerk ist die Wirtschaftsmacht von nebenan. Die fast eine Million Betriebe und ihre rund 4,8 Millionen Beschäftigten haben ein Recht darauf, mit diesem eigenständigen Profil öffentliche Anerkennung zu finden. Deshalb wurde die Imagekampagne für das deutsche Handwerk ins Leben gerufen. 

Sie läuft nun schon seit über sechs Jahren und hat sich zum Ziel gesetzt, der Öffentlichkeit die Bedeutung des Handwerks für unser Leben aufzuzeigen. Vor allem Jugendlichen will sie auch vermitteln: Handwerksberufe sind spannend und vielfältig! Deshalb liegt der Schwerpunkt der Kampagnenmaßnahmen der auf der Ansprache von Jugendlichen.

Schulposter Das Beste an der Schule
www.handwerk.de


Die Kampagne lebt vom Mitmachen! Deshalb sind insbesondere die Inhaber von Handwerksbetrieben eingeladen, sich mit der Kampagne zu vernetzen. Möglichkeiten dazu gibt es viele - sei es durch der Einsatz des Kampagnenlogos, Verlinkungen im Internet oder die Nutzung der Werbemittel aus dem Kampagnensortiment. Alle Informationen und Materialien dazu finden Sie auf diesen Internetseiten:





"Die Aussicht auf einen Bürojob gefiel mir nicht."

Fahrzeuglackierer Robert Schneider wusste am Ende der Schulzeit nicht, welchen Beruf er ergreifen sollte. "Dann bekam ich einen Praktikumsplatz in meinem jetzigen Betrieb, und die Arbeit machte mir gleich großen Spaß. Während viele Andere noch studieren und nicht wissen, was sie machen wollen, habe ich von Anfang an mein eigenes Geld verdient." Johannes Schroeter-Behrens hatte ein abgeschlossenes Studium in der Tasche. Dann machte er eine Ausbildung zum Stuckateur: "Als Diplom-Prähistoriker hätte ich hauptsächlich am Computer gesessen. Etwas Handwerkliches passt besser zu mir." Und Vanessa Sell hat als Sattlerin ihr Hobby zum Beruf gemacht: "An meinem Beruf liebe ich, dass ich kreativ sein kann."

Die Berufswahl stellt junge Menschen vor eine große Herausforderung. Viele wissen nicht, wo ihre Stärken und wirklichen Interessen liegen. "Jugendliche stehen in der Berufsfindungsphase oft unter großem Druck”, so Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH). "Wir möchten mit ihnen darüber ins Gespräch kommen, was sie sich für ihre berufliche Zukunft wünschen und sie ermutigen, ihren eigenen Interessen zu folgen.”

Unter dem Motto "Ich hab was Besseres vor" zeigt das Handwerk Jugendlichen, dass sie in handwerklichen Berufen viel erreichen können. Um die Diskussion mit und unter jungen Menschen anzustoßen, sind die neuen Motive bundesweit auf Plakaten, auf Bussen sowie auf Bannern einer Online- und Mobile-Kampagne zu sehen. Mit Sprüchen wie "Träume unter Akten begraben? Ich hab was Besseres vor" werden Vorteile einer handwerklichen Ausbildung hervorgehoben. Die Motive vermitteln eine authentische Vorstellung von der Arbeit im Handwerk - Robert Schneider, Johannes Schroeter-Behrens, Vanessa Sell sowie weitere Junghandwerker standen für die Kampagne in ihren Werkstätten vor der Kamera.

Ein neuer Film greift ebenfalls das Motto "Ich hab was Besseres vor" auf: Ein junger Mann wird in einen "Schreibtisch-Beruf" gedrängt. Sein Umfeld zerrt so sehr an ihm, dass sein Anzug reißt. Zum Vorschein kommt, was eigentlich in ihm steckt - ein Handwerker.

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