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Entbürokratisierung in Deutschland
Warum muss Deutschland Bürokratie abbauen?

70 Stunden – oder in Geld: 3.800 Euro – pro Mitarbeiter und Jahr müssen kleinere Betriebe für die ausufernde Bürokratie aufwenden. Das verursacht Standortnachteile besonders für Handwerksbetriebe.


Was kann zur Entbürokratisierung beitragen?

 1.Unnötige staatliche Vorschriften müssen gestrichen werden.
 2.Gesetze müssen grundlegend vereinfacht und verständlicher formuliert werden.
 3.Für Kleinbetriebe sind vereinfachte Anforderungen bzw. Freistellungen, insbesondere im Arbeitsrecht, einzuführen.
 4.Verwaltungs- und Genehmigungsverfahren müssen auf ihre Effizienz hin überprüft und gegebenenfalls gestrafft werden. 
 5.Von Unternehmen unentgeltlich erbrachte Verwaltungsdienste für Staat und Sozialversicherungen sind insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen zu reduzieren.
 6.Statistische Auskunftspflichten sollten verstärkt über Kammern und Behörden sowie deren Datenbestände abgewickelt werden.
 7.Privatisierung ist in den Bereichen zu forcieren, in denen anstelle des Staates auch Privatunternehmen die Leistungen zuverlässig erbringen können. Dabei gilt es zu verhindern, dass Kommunen bzw. kommunale Unternehmen außerhalb ihrer Kernaufgaben privaten Anbietern unfaire Konkurrenz machen.
 8.Betriebliche Belastungen durch Beiträge für und Auflagen von Berufsgenossenschaften sind zu reduzieren.


Was tut die Handwerkskammer?
  • Interessenvertretung: Einflussnahme auf Gesetzgebung
  • Betriebsberatung: Information über formelle Anforderungen in der Ausübung handwerklicher Tätigkeiten
  • Unterstützung von Gründeragenturen zur Bündelung der Verwaltungsschritte bei Existenzgründung