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Portrait: Soleg-Geschäftsführer Bernhard Seiler Verbrennen fossiler Brennstoffe nur ein Zwischenspiel Die hundertprozentige Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Quellen ist das erklärte Ziel der Soleg-GmbH mit Sitz in Teisnach, Landkreis Regen. Seit 1991 befasst sich ihr Geschäftsführer Bernhard Seiler mit Solartechnik. "Mir war von Anfang klar, dass an der Solarenergie kein Weg vorbeiführt", sagt der 40-jährige Diplomwirtschaftsingenieur. „Das Verbrennen fossiler Brennstoffe kann nur eine kurze Phase in der Entwicklung unserer Menschheit sein." Heute beschäftigt das 1994 gegründete Unternehmen mit seinen Niederlassungen in Italien und Tschechien rund 40 Mitarbeiter. Die Kunden der von Soleg vertriebenen Photovoltaik- und Solarwärmeprodukte sind Heizungs- und Elektroinstallateure sowie Dachdecker. „Unsere Photovoltaikanlagen wurden in jüngster Zeit immer größer, so dass wir diese komplexen Projekte nunmehr selbst erstellen. 2009 haben wir auf der grünen Wiese 6,6 MWp in sechs Projekten installiert, davon eines von fünf Projekten in Tschechien mit 2,2 MWp. Das entspricht insgesamt einer Fläche von dreizehn Hektar", zieht Seiler Bilanz. Mit der Fachhochschule Deggendorf pflegt Soleg intensive Zusammenarbeit. Teisnach, seit 2010 nach Zwiesel neuer Firmenstandort, bot sich dem Unternehmen insbesondere wegen der unmittelbaren Nachbarschaft einer Außenstelle der Fachhochschule Deggendorf an. Sie ist in Teisnach im Optik Zentrum Bayern vertreten. Seiler: „Wir arbeiten an gemeinsamen Themen wie zum Beispiel der solaren Elektromobilität und haben häufig Werkstudenten der FH in unserem Haus". So wie die Sonne beherrschender Himmelskörper unseres Planetensystems ist, beherrscht sie mit ihrem natürlichen Vermögen auch die Innovationen aus dem Haus Soleg. „Das von uns vertriebene Sonnenhaus ‚lebt' von und mit der Sonne. Es ist optimal wärmegedämmt, aus Naturbaustoffen gebaut und wird rundum vom Kraftwerk Sonne mit sauberer Energie zum Nulltarif beliefert", beschreibt Seiler das Heizkonzept des Soleg-Sonnenhauses. Die auf individuelle Kundenwünsche hin zugeschnittenen Solarkollektoren fertigt die Firma in Teisnach. Seiler hat sich große Ziele gesetzt. „Bis 2015 wollen wir mit unseren Produkten europäischer Spieler werden". Der Focus liege zurzeit auf dem osteuropäischen Markt und der weiteren Durchdringung des deutschen Raumes. Kunden hat Soleg bereits in ganz Europa. Mit Hilfe der Exportfördergesellschaft Bayern Handwerk International (BHI) und der Exportinitiative Erneuerbare Energien sei es gelungen, sehr stark auf Auslandsmärkte zu expandieren. „BHI und die Außenhandelskammer (AHK) sind für uns so etwas wie Stabsstellen", sagt Seiler. Seine Geheimwaffe im Export sei das Produkt SunEye. Das in Kalifornien entwickelte Messgerät habe die Verschattungsanalyse jedes Installateurs revolutioniert. Das handliche Gerät, das Soleg exklusiv vertreibt, helfe auf Auslandsmärkten Fuß fassen. Und die sonnige Firma hält noch eine Trumpfkarte bereit. „Wir vertreiben auch Solarmagic, eine völlig neue Technologie. Die installierte Baukomponente Solarmagic reduziert die Einflüsse von Verschattungen auf PV Anlagen", sagt Bernhard Seiler. „Ideal für alle Systeme, die unter Verschattungseinflüssen leiden." Im Internet www.soleg.de |
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