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Meldungen aus Kreishandwerkerschaften und Innungen Tag der Ausbildung - Aktion der Kreishandwerkerschaft Nordoberpfalz Der Tag der Ausbildung war der Anlass, um über die Ausbildungssituation allgemein und speziell im Handwerk zu sprechen. Kreishandwerksmeister Karl Arnold hatte dazu MdB Albert Rupprecht, MdL Petra Dettenhöfer und den Ausbildungsberater Martin Kessel von der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz aus Regensburg in seinen Betrieb eingeladen. Übereinstimmend ist man mit der Ausbildungssituation sehr zufrieden. "Das Handwerk spürt eine kleine Delle, aber keine Wirtschaftskrise", so Arnold. Auch das Konjunkturprogramm beginnt sich im Handwerk auszuwirken. Martin Kessel hatte die neuesten Daten zur Ausbildungssituation mitgebracht. Die Ausbildungsquote im Kammerbezirk Niederbayern-Oberpfalz liegt wesentlich über dem Durchschnitt von Land und Bund. Zum Stichtag, den 31. August, wurden in diesem Bereich 4722 Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das sind 3,18 Prozent weniger als im Vorjahr. Durch die demographische Entwicklung gab es aber auch knapp 14 Prozent weniger Bewerbungen. Zu diesem Stichtag waren im ostbayerischen Handwerk ca. 400 Stellen unbesetzt, was vor allem Bäcker und Metzger betrifft. Die Handwerkskammer setzt sogenannte "Ausbildungsmatcher" ein, die zusammen mit den Arbeitsagenturen kurzfristig vermitteln. "Hier zahlt sich die massive Unterstützung des Handwerks durch die Unternehmenssteuerreform oder Absetzbarkeit der Handwerkerrechnungen in den letzten Jahren aus", sagte Rupprecht. Noch etwas Nachholbedarf in der wirtschaftlichen Entwicklung sieht er in der nördliche Oberpfalz gegenüber dem südlichen Raum. Arnold verwies auf die Voraussetzung eines guten Schulabschlusses für einen Lehrplatz. Laut MdL Dettenhöfer könnten hier die geplanten Mittelschulen weiterhelfen. Bei einem Betriebsrundgang suchte man das Gespräch mit den beiden Auszubildenden Alexander Gallesdörfer und Patrik Gleißner. Neben der bisherigen Schulbildung waren der Sinn des Berufsgrundschuljahres und die weiteren Bildungsmöglichkeiten nach der Gesellenprüfung die Gesprächsthemen. Ein Problem, mit dem er immer wieder konfrontiert werde, seien die weiten Wege zur Berufsschule - vor allem bei seltenen Ausbildungszweigen, beklagte Arnold. In einigen Fällen konnten durch das Entgegenkommen der Schulen bereits Erleichterungen erreicht werden |
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